Immer mehr Hochschulen nehmen Studiengänge in ihr Programm auf, die mit einem Master of Business Administration enden. Was hat es damit auf sich? Ist das ein richtiger Master? Wem bringt ein MBA Vorteile? Und wo kann ein entsprechender Studiengang belegt werden? Diese und viele weitere Fragen wird dieser Artikel beantworten.


12, 18 oder 24 Monate
590 € pro Monat
In 2, 3 oder 4 Semestern, zwischen 60 und 120 ECTS
Akademischer Grad: Master of Business Administration (MBA)

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Kostenübersicht

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Studium / Weiterbildung

Hochschule

Dauer

Vertiefungsmöglichkeiten

Preis/Semester

Zur Anbieterseite

IU Internationale Hochschule

3 Semester (Vollzeit)

ja

4.098 € (Vollzeit)

Allensbach Hochschule

4 Semester

ja

3.540 €

Business School der Universität Köln

4 Semester

nein

13.625 €

Mannheim Business School

4 Semester (auf 3 Jahre verteilt)

nein

9.875 €

SRH Fernhochschule – The Mobile University

4 Semester

ja

3.234 € (Flex 1)

2 AKAD Hochschule

4 Semester

ja

3.654 € (Sprintvariante)

Uni Potsdam

4 Semester

ja

4.425 €


MBA – Was ist das eigentlich?

mba-abschlussDie Abkürzung MBA steht für Master of Business Administration. Sie bezeichnet sowohl einen Studiengang als auch den Abschluss, der mit diesem Studiengang erworben wird. Dieser kann je nach Hochschule und eventueller Spezialisierung andere Namen haben, z. B. General Management oder Digital Management. Manchmal ist der Name der Business-School in der Beschreibung enthalten, insbesondere wenn es sich um eine namhafte Bildungsstätte mit hohem internationalem Ranking handelt.

Es handelt sich um ein postgraduales Studium im Managementbereich, in dem breit gefächerte Kenntnisse rund um Wirtschaft und Management vermittelt werden. Postgradual heißt, dass für ein MBA-Studium ein erster Hochschulabschluss vorhanden sein muss, unabhängig vom Fachbereich.

Was ist der Unterschied zwischen MBA und anderen Mastertiteln?

Oft herrscht Verwirrung bei der Frage, ob ein MBA ein „richtiger“ Masterabschluss ist. Ja, es handelt sich um einen akademischen Grad, der sich auf einer Stufe mit dem Master of Science (M. Sc.) bzw. Master of Arts (M. A.) befindet. In Deutschland muss ein MBA-Studium dafür mit einer Masterarbeit enden. Falls Absolvierende insgesamt fünf Jahre lang studiert und dabei 300 ECTS erworben haben, berechtigt sie ihr MBA-Abschluss zur Promotion.

Zwischen herkömmlichen Masterstudiengängen, die mit einem M. A./M. Sc. enden, und einem MBA-Studium bestehen mehrere Unterschiede. Der Wichtigste ist die Zielgruppe. Masterstudiengänge richten sich an junge Studierende, die eben ihren Bachelor gemacht haben und direkt oder nach einem Gap-Year den Master anschließen wollen. Im Gegensatz dazu sind für ein MBA-Studium einige Jahre an Berufserfahrung nötig.

Des Weiteren vermitteln konventionelle Masterstudiengänge spezialisierte Kenntnisse in ganz bestimmten Fachgebieten. Ein MBA-Studium hingegen ist üblicherweise ein generalistischer Studiengang, der ein breites Themenspektrum abdeckt und seine Teilnehmenden auf Führungsaufgaben vorbereiten soll. Es gibt aber zunehmend Anbieter, bei denen Spezialisierungen möglich sind. Die Allensbach Hochschule beispielsweise bietet ein MBA-Studium mit neun verschiedenen Vertiefungsmöglichkeiten an.


✓ 100% Digital
✓ 120 ECTS
✓ Ab 349,– Euro im Monat
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Warum sollte ich einen MBA machen?

mba-semesterEin MBA ist für Personen geeignet, die seit einigen Jahren berufstätig sind und in ihrer Karriere einen Punkt erreicht haben, an dem sie nur mit einer zusätzlichen Qualifikation weiterkommen. Etwa, weil sie eine leitende Position einnehmen wollen. Für Menschen, die sich beruflich umorientieren, den Job oder die Branche wechseln möchten, kann ein MBA-Studium ebenfalls der richtige Weg sein. Schließlich bietet ihnen dieses jede Menge Gelegenheiten, Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen. Viele Business Schools veranstalten zu diesem Zweck Networking-Events oder lassen ihre Studierenden Praktika absolvieren.

MBA-Programme sind in der Regel für Personen konzipiert, die bisher mit BWL wenig Kontakt hatten. Oftmals haben sie schon einen Hochschulabschluss in den Natur-, Geistes- oder Ingenieurswissenschaften, in Medizin oder einem anderen Fachbereich und streben jetzt eine Führungsposition an, in der sie Managementaufgaben übernehmen werden.

Oftmals kommen in einem MBA-Studium Leute mit ganz unterschiedlichen fachlichen und beruflichen Hintergründen zusammen, die sich andernfalls nie getroffen hätten. Das bietet einen enormen Vorteil, weil alle vom gemeinsamen Austausch profitieren, voneinander lernen und ein berufliches Netzwerk aufbauen, das lange nach dem Abschluss von Bedeutung sein kann.

Nicht zuletzt fördert ein Studium – egal welches – die persönliche Weiterentwicklung. Vor allem Lernende, die ihren MBA im Fernstudium oder berufsbegleitend erwerben, bringen ihr Organisationstalent, ihr Zeitmanagement und ihre Stressresistenz auf eine neue Ebene. All dies ist nicht zu unterschätzen, doch wer sich darauf einlässt, der sichert sich eine bessere Position am Arbeitsmarkt, neue Chancen und damit ein höheres Gehalt.


Welche sind die besten MBA-Programme in Deutschland?

mba-kostenMBA-Studiengänge werden an zahlreichen staatlichen und privaten Hochschulen sowie an Business-Schools angeboten. Ihre Anzahl wächst, weshalb es wichtig ist, bei der Auswahl sorgfältig vorzugehen und unter anderem die folgenden Kriterien zu beachten.

  • Zeitmodell: Master of Business Administration kann in Vollzeit oder Teilzeit studiert werden. Letzteres ist in der Regel in Studiengängen zu finden, die berufsbegleitend konzipiert sind. Da sich der MBA generell an Personen richtet, die einige Jahre in ihrem Job tätig sind, ist der Großteil der Programme so entworfen, dass sie mit einer Berufstätigkeit vereinbart werden können. So finden Veranstaltungen in Blöcken oder am Wochenende statt. Zudem haben Arbeitnehmende in vielen Bundesländern gesetzlichen Anspruch auf eine bestimmte Anzahl Tage bezahlten Bildungsurlaub, den sie etwa für den Besuch von Präsenzveranstaltungen oder Exkursionen nutzen können.
  • Inhalte: An einem MBA-Interessierte, die in ihrer Karriere weiterkommen wollen, sollten einen generalisierten MBA auswählen, für Branchenwechsler bietet sich eher ein spezialisierter Master of Business Administration an. Das sind lediglich allgemeine Orientierungshilfen. Letztendlich müssen Personen mit Weiterbildungswunsch selbst abschätzen, welcher MBA am besten zu ihnen und ihren Karrierezielen passt. Zu diesem Zweck können sie sich von den einzelnen Hochschulen kostenlos beraten lassen oder den Kontakt zu Alumni suchen.
  • Fern- oder Präsenzstudium: Beide Studienmodelle haben ihre Vor- und Nachteile, wobei viele Präsenzhochschulen aufgrund der Coronapandemie inzwischen ebenfalls Onlinelearning anbieten. Personen, für die B. wegen familiärer Verpflichtungen kein Umzug infrage kommt und an deren Wohnort sich kein (passendes) Studienangebot findet, können dank Fernstudiengängen dennoch einen MBA erwerben. Manche Hochschulen bieten sogar ortsunabhängige Prüfungen bzw. Prüfungsersatzleistungen an, sodass es sich um ein 100%iges Fernstudium handelt (z. B. die Allensbach Hochschule). Allerdings fallen dabei viele Erfahrungen eines Präsenzstudiums weg, wie der enge Kontakt zu den Mitstudierenden. Auch das Networking kann dabei zu kurz kommen.
  • Kosten: In Deutschland zählen MBA-Studiengänge als Weiterbildung und finanzieren sich stets über Studiengebühren. Das zählt gleichermaßen für Programme, die von staatlichen Hochschulen angeboten werden. Wie hoch die Studiengebühren ausfallen, hängt stark vom Anbieter ab. Beispielsweise kostet der Executive MBA an der renommierten Mannheim Business School 39.500 Euro, bei frühzeitiger Anmeldung wird Rabatt gewährt. Neben den Studiengebühren ist an einigen Schulen eine Bearbeitungsgebühr zu zahlen. Manche Privatschulen bieten Stipendien an, zudem kann die Studiengebühr von der Steuer abgesetzt werden.
  • Sprache: MBA-Programme gibt es auf Deutsch, Englisch oder zweisprachig. Wer einen englischen MBA belegen will, muss dafür einen Nachweis seiner Sprachkenntnisse erbringen.
  • Ranking: Personen, die eine Karriere in der Führungsetage eines international agierenden Konzerns anstreben, sollten darauf achten, dass die Hochschule, an der sie ihren MBA erwerben wollen, einen hohen Bekanntheitsgrad hat. Dabei helfen Ranglisten wie von der Financial Times. Wem es jedoch vor allem um das Wissen an sich und weniger um das Prestige geht, der braucht seine Entscheidung nicht von der Position der Hochschule auf irgendwelchen Ranglisten abhängig zu machen.


12, 18 oder 24 Monate
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In 2, 3 oder 4 Semestern, zwischen 60 und 120 ECTS
Akademischer Grad: Master of Business Administration (MBA)

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Wie läuft ein MBA-Studium ab?

mba-erfolgIn Deutschland müssen Studierende für einen MBA-Studiengang ein bis zwei Jahre einplanen, Teilzeitprogramme können etwas länger dauern. Die Regelstudienzeit hängt zudem vom Zeitmodell und davon ab, über wie viele ECTS die Bewerbenden bereits verfügen. Beispielsweise können Interessierte, die ein klassisches Bachelorstudium mit 180 ECTS durchlaufen haben, an der Allensbach Hochschule den viersemestrigen MBA belegen, mit dem sie 120 ECTS erwerben.

Die Studieninhalte von generalistischen MBA-Programmen ähneln einander. Oftmals werden am Anfang wichtige Grundlagen aus dem Managementbereich vermittelt. Dabei können dann z. B. die folgenden Module Teil des Lehrplans sein:

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Rechnungswesen
  • Marketing
  • Change-Management
  • Accounting
  • Personalwesen
  • Finanzwirtschaft
  • Makro- und Mikroökonomie

Später spezialisieren sich die Studierenden an einigen Hochschulen durch Wahlpflichtfächer und/oder Vertiefungsrichtungen. Je nach Programm ergänzen Exkursionen oder Projektarbeiten das Curriculum. Das letzte Semester ist für das Verfassen der Masterarbeit reserviert.


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Fazit

Ein Master of Business Administration oder MBA ist ein anerkannter Hochschulabschluss, der anderen Mastertiteln gleichgestellt ist. Er eignet sich besonders für Personen mit Berufserfahrung, deren aktuelle Qualifikation für eine Tätigkeit im Management nicht ausreicht. Quereinsteiger, die die Branche wechseln möchten, können ebenfalls ihre neuen Ziele mit einem MBA erreichen. Aus diesem Grund sind viele MBA-Programme berufsbegleitend gestaltet. Interessierte finden diese an vielen privaten und staatlichen Hochschulen in verschiedenen Studienmodellen (z. B. als Präsenz- oder Fernstudium). Da es sich um eine Weiterbildung handelt, sind stets Studiengebühren zu zahlen, die jedoch von der Steuer abgesetzt werden können.

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