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Die Karriere sichern mit einer Key-Account-Manager-Weiterbildung

key-account-manager-fernakademie-ils Key-Account-Manager ist zwar ein relativ neuer Beruf, aber einer mit Zukunft. Immer mehr Unternehmen setzen auf die kommunikationsstarken Verkaufstalente, wenn es um die Betreuung ihrer wichtigsten Kunden geht.

Als Bindeglied zwischen Schlüsselkunden und dem Betrieb nehmen sie eine äußerst wichtige Position im Betrieb ein. Das spiegelt sich nicht nur ihrem Gehalt wider, sondern auch in ihren Aufstiegsmöglichkeiten. Qualifizierte Key-Account-Manager sind gefragt, aber schwierig zu finden.

Wer also die Kunst des Verkaufens beherrscht und eine offene Persönlichkeit mitbringt, erfüllt bereits wichtige Voraussetzungen. Die Weiterbildung zum Key-Account-Manager sorgt für das notwendige Wissen und die Qualifikation. Hier gibt es alle Informationen zur Key-Account-Manager-Weiterbildung, zu Anforderungen, Anbietern, Kosten und Job- sowie Gehaltsaussichten.

Top Key-Account-Manager Fernkurse


Key-Account-Manager/in
Fernakademie für Erwachsenenbildung

🎓 IHK-Zertifikat
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Key-Account-Manager/in
Hamburger Akademie für Fernstudien

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Key Account Manager mit Marketing & Führung
Dawe Coaching & Training in Kassel

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Key Account Manager

TÜV SÜD in Heidelberg, Regensburg, Berlin, Stuttgart

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Key Account Management
Hanse College in Hamburg

🎓 Zertifikat
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Was macht ein Key-Account-Manager?

key account manager weiterbildungKey-Account-Manager, oder kurz KAM, gehört zu den Berufsbezeichnungen, die beim Gegenüber mehr Fragen aufwerfen, als sie beantworten. Auf deutsch übersetzt bedeutet Key-Account-Manager Großkundenbetreuer, wobei Key-Accounts so viel wie Schlüsselkunden heißt. Im Wesentlichen sind sie genau das und betreuen die wichtigsten Kunden eines Unternehmens. Das sind jene, die bis zu achtzig Prozent des Gesamtumsatzes erzielen und deswegen von hoher Bedeutung sowie mitverantwortlich am Erfolg einer Firma sind. So sehr, dass sich die marketingpolitischen Instrumente auf sie ausrichten.

Das Key-Account-Management ist also ein Teilbereich des Kundenmanagements. Allerdings ist der Kundenkontakt viel anspruchsvoller, da es sich um besonders wertvolle Klienten handelt. Die Aufgabe der Key-Account-Manager ist es, eine Vertrauensbasis zu schaffen. Sie wollen die Kundenbindung stärken und diese gleichzeitig von der Zusammenarbeit profitieren lassen, indem sie beispielsweise deren Marktposition verbessern.

Um das zu ermöglichen, ist es notwendig, den Kunden gut zu kennen und seine Bedürfnisse im Voraus abzuschätzen. Dazu analysieren Key-Account-Manager verschiedene Kennzahlen und kennen sich in den Märkten, der eigenen Branche, deren Produkten sowie mit neusten technischen Entwicklungen bestens aus.

Weitere wichtige Aufgabenbereiche des Key-Account-Managements sind: 

  • Kundenakquise,
  • Kundenberatung,
  • Vertragsverhandlungen,
  • Optimierung von Kunden- und Geschäftsprozessen sowie
  • Entwicklung von Strategien und Konzepten.

Wo arbeiten Key-Account-Manager?

In kleinen Unternehmen übernimmt oft die Geschäftsleitung selbst diese verantwortungsvolle Tätigkeit. Ab einer gewissen Größe ist das nicht mehr mit derselben Professionalität möglich, da es eine sehr zeitaufwendige Aufgabe ist.

Entsprechend sind Key-Account-Manager meist in Großunternehmen und Konzernen anzutreffen. Sie verbinden das Unternehmensprofil mit der Kundenzufriedenheit. Arbeitsort ist dabei ihr Büro, sie sind aber häufig unterwegs, um sich mit Kunden vor Ort zu treffen. Dienstreisen, auch mehrtägige, stehen bei ihnen an der Tagesordnung.

Wieso lohnt sich die Key-Account-Manager-Weiterbildung?

key account manager fernkursImmer mehr Unternehmen suchen nach qualifiziertem Personal, dem sie ihre wichtigsten Kunden anvertrauen. Vor allem im B2B-Business nehmen Großkunden einen hohen Stellenwert ein. Sie erzielen einen Großteil des Umsatzes und sind außerdem hervorragende Referenzen. Laut Expertenmeinungen wird die Position des Key-Account-Managers in Zukunft noch bedeutsamer.

Doch bereits heute können sich gute Bewerber ihre Arbeitsstelle praktisch aussuchen. Denn es ist schwierig, geeignete Kandidaten zu finden. Zusammen mit dem nötigen Talent sorgt die Key-Account-Manager-Weiterbildung für hervorragende Zukunftsperspektiven. Da das Gehalt stark leistungsorientiert ist, ist zudem ein überdurchschnittliches Einkommen möglich.


Wie viel verdienen Key-Account-Manager?

Das Grundeinkommen liegt bei Berufseinsteigern zwischen 43.000 und 63.000 Euro im Jahr. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt auch der Marktwert. Nach etwa 7 bis 10 Jahren beträgt das jährliche Gehalt bereits 76.000 Euro. Verzeichnen Key-Account-Manager gute Leistungen, zeigen sich die Arbeitgeber finanziell erkenntlich. Im Schnitt kommen daher noch rund 10.000 Euro Prämien dazu. Es ist allerdings schwierig, genaue Angaben zu diesen Boni zu machen.

Das Einkommen der Key-Account-Manager ist stark branchenabhängig. Am lukrativsten sind Stellen bei Banken, Versicherungen oder in der Pharmaindustrie. Dort sind die Verdienstmöglichkeiten mit bis zu 36.000 Euro im Jahr besser als in der Chemie und Verfahrenstechnik oder im Bereich Logistik, Transport und Verkehr.


Persönliche Anforderungen

Überdurchschnittliches Gehalt hin oder her, wichtig ist, dass der Job gefällt und zu einem passt. Vor diesem Beruf spielt die Persönlichkeit eine größere Rolle als der akademische Hintergrund. Arbeitgeber erwarten eine kommunikative Person, die auch in schwierigen Situationen die richtigen Worte findet. Idealerweise bringt sie bereits Erfahrung im Vertrieb mit oder kann Produkte erfolgreich verkaufen.

Neben Verhandlungsgeschick sind außerdem starke Nerven gefragt, denn manche Kunden wollen den Preis wieder und wieder diskutieren. Trotzdem bleiben Key-Account-Manager stets freundlich, professionell und zeigen eine gesunde Portion Selbstbewusstsein. Außerdem sprechen sie mindestens eine Fremdsprache, verfügen über analytische Fähigkeiten, strategisches Denken sowie ein tiefgehendes Verständnis der Wirtschaftssysteme.

Unregelmäßige Arbeitszeiten machen ihnen nichts aus, genauso wenig wie Dienstreisen. Wichtige Anrufe nehmen sie auch nach Feierabend oder am Wochenende entgegen.

Formelle Anforderungen

Viele, die sich für diese Karriere entschließen, haben ein wirtschaftswissenschaftliches Studium abgeschlossen. Dieses ist jedoch kein Muss. Begabte Quereinsteiger sind in diesem Job mehr als willkommen. Dennoch sind gewisse Grundvoraussetzungen erforderlich, um die Weiterbildung antreten zu können.

Interessierte müssen über eine abgeschlossene kaufmännische oder verwaltende Ausbildung verfügen. Alternativ gelten auch zwei oder mehr Jahre Berufserfahrung im Vertrieb. Generell ist Praxiswissen für Key-Account-Manager Gold wert. Denn nur wenige werden mit einem Verkaufstalent geboren. Das lässt sich aber lernen und trainieren.


Wer bietet Key-Account-Manager-Weiterbildungen an?

Sehr beliebt sind berufsbegleitende Fernlehrgänge. Durch ihre große Flexibilität lassen sie sich optimal in den Alltag integrieren. Das bedeutet, die Studierenden bestimmen selbst, wann und wo sie lernen. Sämtliches Material wird per Post geliefert oder kann in Onlineportalen abgerufen werden. Alle Fernkurse dauern jeweils zwölf Monate mit acht bis zehn Stunden Lernaufwand. Der einzige Präsenztermin ist ein dreitägiges Seminar zur Vorbereitung auf die IHK-Prüfung. Folgende Anbieter führen Key-Account-Manager-Weiterbildungen als Fernkurs:

Um einen Lehrgang in Eigenregie erfolgreich zu absolvieren, ist viel Selbstdisziplin gefragt. Das ist nicht jedermanns Sache. Präsenzkurse haben den Vorteil einer Betreuung vor Ort und sie sind obendrein kürzer. Viele Institute bieten daher eine Mischform an, die es den Teilnehmenden weiterhin erlaubt, ihrem Beruf nachzugehen. Die Lehrveranstaltungen finden am Abend oder Wochenende statt, dazwischen lernen die Teilnehmer selbstständig.

  • Dawe Coaching & Training führt einen 51-tägigen Kurs bei Kassel. Es besteht die Möglichkeit, zwischen reinem Fernunterricht, Präsenzunterricht oder einer Mischform aus beidem zu wählen.
  • TÜV Süd hat einen zweitägigen Vollzeitkurs im Angebot. Er findet in Berlin, Heidelberg, Regensburg und Stuttgart statt.
  • In Hamburg können Interessierte im Hanse College ein vierwöchiges Präsenzseminar besuchen. Unterrichtszeiten sind jeweils von 8 bis 15 Uhr.
  • Die IHK bietet in ganz Deutschland Zertifikatslehrgänge zum Thema Key-Account-Management an.

Inhalte der Key-Account-Manager-Weiterbildung

Alle Weiterbildungsangebote beginnen grundsätzlich mit Grundlagen der Betriebswirtschaft sowie Kursen zu Kommunikation und Verhandeln. Diese sind jedoch freiwillig, da viele Teilnehmer bereits einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund mitbringen.

Der Hauptteil des Lehrgangs behandelt Basiswissen, Methoden und Konzepte, um Kundenbeziehungen aufzubauen, zu analysieren und schließlich für Erfolg auf beiden Seiten zu sorgen. Konkrete Module sind:

  • Analyse und Auswahl von Key-Accounts, dazu gehören beispielsweise die Buying-Center-Analyse und das Einschätzen des Gesprächspartners,
  • Strategien und Planung, inklusive Ressourcen und Planzahlen,
  • Leistungsmanagement,
  • Preispolitik im Key-Account-Management,
  • Management persönlicher Geschäftsbeziehungen,
  • operatives Management (dazu zählen u. a. die Anwendung der Marketinginstrumente, Verhandlungsstrategien oder die Ziel- und Erfolgskontrolle) sowie
  • Präsentationstechniken.

Womit schließe ich die Weiterbildung ab?

key-account-manager-kosten-semesterDas Zertifikat der Industrie- und Handelskammern, kurz IHK, ist eine in ganz Deutschland anerkannte Qualifikation. Die meisten privaten Institute bieten neben einem eigenen Diplom eine Vorbereitung zur IHK-Prüfung an. Diese besteht aus einem Fachgespräch sowie der Präsentation einer Projektarbeit. Bei Letzterer handelt es sich um das Erstellen eines Key-Account-Development-Plans, der im Rahmen des Lehrgangs entwickelt wird.

Da die IHK-Prüfung zusätzliche Kosten bedeutet, verzichten manche Teilnehmer auf das Zertifikat. Sie begnügen sich mit dem Nachweis des besuchten Lehrinstituts. Vor allem für Fernstudenten kommen noch Reisekosten hinzu, denn die internen Tests können sie im Gegensatz zum IHK-Examen in der Regel online ablegen. Natürlich ist das IHK-Zertifikat kein Muss. Wir empfehlen, beim Diplom auf die staatliche Anerkennung zu achten.

Wie viel kostet die Key-Account-Manager-Weiterbildung?

Egal ob online oder vor Ort, die Preise der Kurse belaufen sich zwischen 1000 und 2500 Euro, zuzüglich Materialgeld und Prüfungsgebühren. Letztere betragen rund hundert Euro. In manchen Fällen übernimmt der Arbeitgeber einen Teil der Kosten, schließlich profitiert er von gut ausgebildetem Personal.

Ohne finanzielle Unterstützung des Unternehmens ist die Finanzierung kein Problem. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dank denen sich der Traum einer Key-Account-Manager-Weiterbildung trotzdem verwirklichen lässt.


Finanzierungsmöglichkeiten

Es ist ein Missverständnis, dass sich staatliche Förderprogramme nur an Arbeitslose richten. Auch Beschäftigten stehen eine Vielzahl an Möglichkeiten offen.

Bei der Bildungsprämie handelt es sich um einen staatlichen Zuschuss von bis zu 500 Euro. Voraussetzungen sind, mindestens 15 Stunden pro Woche zu arbeiten sowie maximal 20.000 Euro versteuerbares Einkommen, 40.000 für Verheiratete. Hier lässt sich der Antrag stellen.

Ein weiteres staatliches Förderprogramm ist der Bildungsgutschein. Anrecht darauf hat nur, wer zurzeit unbeschäftigt ist, mit der Fortbildung eine drohende Arbeitslosigkeit abwenden kann oder um einen fehlenden Berufsabschluss nachzuholen. Dann sind unter Umständen sogar die Reisekosten gedeckt. Mehr Infos gibt es hier.

Das Aufstiegs-BAföG funktioniert ähnlich wie die Variante für Studierende. Es handelt sich um ein Darlehen. Der Staat übernimmt rund ein Drittel der Kosten, beim Rest handelt es sich um ein Darlehen, das nach beendeter Weiterbildung zurückzuzahlen ist. Antragsformulare finden sich hier.

Eine Lösung, die wenige kennen, ist das Weiterbildungsstipendium. Infrage kommen alle, die unter 25 Jahre alt sind und besondere Leistungen in ihrem Beruf oder der Ausbildung vorweisen können. Berechtigte erhalten bis zu 6000 Euro, die sie nicht zurückzahlen müssen. Wer sich angesprochen fühlt, liest hier weiter.


Was kommt danach?

Es ist wichtig, zu verstehen, dass die Weiterbildung lediglich theoretisches Grundwissen vermittelt. Für Key-Account-Manager ist jedoch Praxiserfahrung fundamental. Im Berufsalltag eignen sie sich weitere Kompetenzen an und werden zu Experten auf ihrem Gebiet.

Entsprechend sollte aus den Bewerbungsunterlagen ersichtlich sein, dass Erfahrung im Vertrieb vorhanden ist. Häufig kommt es auch zu internen Wechseln, da das Fachwissen in dem Fall bereits vorhanden und die sich bewerbende Person vertraut mit dem Unternehmen ist.

Zunächst stellen Junior-Key-Account-Manager mit der Betreuung kleiner Kunden ihr Können unter Beweis. Dann steigen sie zum Senior-Key-Account-Manager auf und betreuen Top-Kunden. So manche erklimmen die Karriereleiter noch weiter und enden in der Unternehmensleitung.

Je nach Branche lohnt sich zudem eine Spezialisierung. Vor allem in Branchen wie der Pharmazie oder im technischen Vertrieb ist ein komplexes Verständnis nötig. Außerdem entwickeln sich diese Bereiche stetig weiter und es gilt, auf dem Laufenden zu bleiben. Dazu dienen weitere Schulungen, die oft betriebsintern angeboten werden.

Ähnliche Weiterbildungen

Der Job des Key-Account-Managers hört sich zwar spannend an, ist aber nichts? Dann sind folgende Weiterbildungen vielleicht interessanter.

  • Sales und Management
  • Kommunikationsmanagement
  • Customer-Relationship-Management
  • Kundenservice mit CRM
  • Produktmanagement

Fazit zum Key-Account-Manager

Immer mehr Großunternehmen setzen auf Key-Account-Manager, um ihre wertvollsten Kunden zu betreuen. Dabei handelt es sich um eine höchst verantwortungsvolle Aufgabe. Denn verlieren diese einen Kunden, bedeutet das herbe Verluste für den Betrieb. Erbringen Key-Account-Manager allerdings gute Leistungen, belohnen die Arbeitgeber sie mit Prämien. Entsprechend beziehen sie ein überdurchschnittliches Gehalt. Neben den Verdienstmöglichkeiten macht aber vor allem die Zukunftsperspektive des Berufs die Weiterbildung so interessant.

Key-Account-Manager erarbeiten sich Kompetenzen, die auch zukünftig hoch gefragt sind. Ein gewisses Persönlichkeitsprofil ist allerdings unumgänglich. Key-Account-Manager sind geschickte Verkäufer mit einer offenen Persönlichkeit, die strategisch und analytisch denken sowie hervorragende Kommunikationsfähigkeiten besitzen. Alles andere vermittelt die Weiterbildung. Und Berufserfahrung macht sie dann zum Experten.

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