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Weiterbildung zum Social-Media-Manager – mehr als bezahltes Twittern

social media manager weiterbildung90 % der deutschen Internetnutzer in den sozialen Medien aktiv. Erfolgreiche Kampagnen verbreiten sich mit rasender Geschwindigkeit im Web und erreichen Hunderttausende bis Millionen Menschen. Man denke nur an die Ice-Bucket-Challenge im Jahr 2014, die #SayNoToRacism-Aktion eines Hamburger Edeka-Marktes oder #MeToo. Diese nie dagewesene Reichweite ist für Unternehmen enorm wichtig, um sich mit Kunden, Geschäftspartnern und Bewerbern zu vernetzen. Doch fehlendes Wissen führt dazu, dass Firmen mitunter ihre Aktivität in den sozialen Medien einstellen – und dadurch enormes Potenzial verschenken. Kein Wunder, dass gute Social-Media-Manager heiß begehrt sind. Wer auch einer werden will, findet hier alle Informationen rund um Weiterbildungen im Bereich soziale Medien.

TOP Social-Media-Manager Fernkurse


Social Media Manager (IHK)
Business Academy Ruhr

🎓 IHK Zertifikat
⌛ 80 Stunden
🏷 1.960 €


Social Media Manager
Social Media Akademie

🎓 institutseigene Prüfung
⌛ 6 Monate
🏷 3.790 €


Social Media Manager*in
Leipzig School of Media

🎓 externe Prüfung optional
⌛ 6 Tage
🏷 2.400 €, 440 € pro Seminar (bei Einzelbuchung), 499 € Prüfungsgebühr (optional)


Social Media Manager
ILS

🎓 institutseigenes Zeugnis
⌛ 13 Monate
🏷 2.186 €


Social Media Manager
SGD

🎓 institutseigenes Zeugnis
⌛ 13 Monate
🏷 2.197 €


Social Media Manager
Klett-Akademie

🎓 institutseigenes Zeugnis
⌛ 13 Monate
🏷 2.186 €


Ausbildung Social Media
Freie Journalistenschule

🎓 Diplomzertifikat
⌛ 12 Monate
🏷 ab 1.680 €, 200 € Prüfungsgebühr


Social-Media- und E-Marketing-Manager
Euro-FH

🎓 Hochschulzertifkat
⌛ 8 Monate
🏷 1.960 €


Social Media Manager*in
TH Köln

🎓 Hochschulzertifikat
⌛ 150 Stunden
🏷 1.590 €


Berufsbild – Was macht ein Social-Media-Manager?

Hauptaufgabe von Social-Media-Managern ist die Unternehmenskommunikation mithilfe sozialer Medien. Etwa, um ein neues Produkt zu bewerben, Geschäftspartner zu finden oder zur Selbstdarstellung der Firma. Ihr Arbeitsfeld geht dabei weit über das Verfassen von Twitterposts hinaus. Sie entwickeln auf die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe maßgeschneiderte Kampagnen, moderieren Diskussionen und beurteilen im Nachgang den Erfolg einer Strategie. Dabei wissen sie, auf welchen Kanälen oder mit welchen Hashtags sie ihre Zielgruppe am besten erreichen können.

Manche Social-Media-Manager arbeiten direkt in Firmen, andere sind in Agenturen tätig, die Aufbau und Betreuung von Unternehmensauftritten in den sozialen Medien als Dienstleistung anbieten. Ihr Monatsgehalt liegt – abhängig von Arbeitsort und Ausbildung – zwischen drei- und viertausend Euro.


An wen richten sich Weiterbildungen zum Social-Media-Manager?

social media manager zertifikatIn erster Linie richten sich Lehrgänge zum Thema Social-Media-Management an Angestellte, die in den Bereichen PR, Marketing, Kundenservice oder Recruiting arbeiten oder eine dieser Aufgaben künftig übernehmen. Führungskräfte und Inhaber familiengeführter Unternehmen gehören ebenfalls zur Zielgruppe. Menschen die gerade arbeitslos oder in Elternzeit sind, nutzen den Lehrgang, um sich auf ihren Wiedereinstieg vorzubereiten oder beim nächsten Bewerbungsgespräch mit neuen Kenntnissen aufwarten zu können. Denn Social-Media-Manager sind gefragt. Und eigenständig eine Fortbildung zu absolvieren, zeugt von Selbstständigkeit, Organisations- und Zeitmanagementtalent und Motivation. Eigenschaften, die in der Personalabteilung und an Social-Media-Managern durchaus geschätzt werden.

Selbstständigen sei die Weiterbildung wärmstens empfohlen. Ihnen eröffnen die sozialen Medien völlig neue Möglichkeiten der Kundenakquise und der Präsentation ihrer Serviceangebote oder Produkte. Das gilt außerdem für Menschen, die ihren Traum vom eigenen Business in naher Zukunft umsetzen wollen – ein Kurs in Selbstvermarktung gehört für sie zur Grundausstattung.

In gemeinnützigen Organisationen oder Vereinen tätige Menschen können in einem Fernkurs zum Social-Media-Management lernen, wie sie soziale Medien nutzen, um Aufmerksamkeit für ihren guten Zweck zu erregen, Unterstützer zu gewinnen oder Spenden zu sammeln.


Welche Inhalte werden im Rahmen einer Weiterbildung zum Social-Media-Manager gelehrt?

Social-Media-Marketing ist so viel mehr als ab und zu einen Facebookpost zu schreiben. Das wird bei einem Blick in die Lehrpläne der Weiterbildungen schnell klar. Zwar setzt jedes Bildungsinstitut etwas andere Schwerpunkte, doch im Großen und Ganzen ähneln die Inhalte einander:

  • Grundlagen und Anwendungsbereiche der Social Media
  • Online-Kommunikation
  • Social-Media-Strategie
  • Social-Media-Marketing
  • Monitoring und Controlling einer Social-Media-Kampagne
  • Bloggen für Unternehmen
  • Verwendung von Facebook, Google+, Youtube, LinkedIN, Xing usw.
  • Community Management
  • Rechtliche Grundlagen (DSGVO)
  • Recherche
  • Presse- und Medienarbeit
  • Kommunikation in Krisen
  • Social Media für Non-Profit-Organisationen
  • Social Media für Selbstständige

Welche Voraussetzungen gelten für eine Weiterbildung zum Social-Media-Manager?

social media manager berufsbilderJe nach Anbieter unterscheiden sich die Voraussetzungen, unter denen eine Weiterbildung zum Social-Media-Manager möglich ist. Manche Schulen nehmen jeden an, andere, darunter die Fernakademie für Erwachsenenbildung, das Institut für Lernsysteme (ILS) und die Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD), akzeptieren Bewerber, die entweder ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder eine fertige Ausbildung oder mindestens zwei Jahre Berufserfahrung vorweisen können.

Am strengsten sind die Ansprüche, die die Freie Journalistenschule an Interessenten ihres Fernkurses stellt. Sie müssen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium verfügen oder eine Berufsausbildung plus drei Jahre Berufserfahrung haben. Nicht muttersprachliche Bewerber brauchen darüber hinaus einen Nachweis über ihre Deutschkenntnisse.

An der berufsbegleitenden Weiterbildung der TH Köln können ausschließlich Personen teilnehmen, die in Marketing, Unternehmenskommunikation, Marktforschung und ähnlichen Feldern tätig sind oder eine Berufsausbildung mit einschlägiger Erfahrung in einem der genannten Bereiche haben.

Das Angebot der karriere tutor GmbH ist Arbeitssuchenden vorbehalten.

Manche Kriterien sind bei allen Akademien gleich. Eine Affinität zum Thema soziale Medien, sicherer Umgang mit Computern und dem Internet, sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sowie zumindest Grundkenntnisse im Englischen sollte jeder haben, der eine Weiterbildung zum Social-Media-Manager anstrebt. Ein Account auf den gängigen Plattformen sollte ebenfalls vorhanden sein.

Und das zeichnet einen Social-Media-Manager aus:

  • Organisationstalent
  • Gespür für Trends
  • Sicherer Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken
  • Gute Ausdrucksfähigkeit und Empathie
  • Starke Nerven (für Krisenmanagement im Auge des Shitstorms)
  • Kreativität

Wo werden Weiterbildungen zum Social-Media-Manager angeboten?

Weiterbildungen zum Social-Media-Manager finden bundesweit statt. Die Industrie- und Handelskammern bieten einen vereinheitlichten Kurs in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen an. Auf ihrem Internetauftritt können Interessierte im Weiterbildungs-Informations-System nach Angeboten in ihrer Umgebung stöbern.

In Nordrhein-Westfalen etwa unterrichtet die Business Academy Ruhr diesen Lehrgang an mehreren Standorten. Wer keinen davon in seiner Nähe hat, kann das E-Learning-Modell wählen und braucht dann nur bei zwei Veranstaltungen zu erscheinen. Das ist zwar nicht komplett ortsunabhängig, reduziert das Pendeln jedoch auf ein Minimum.

Die bekannten Fernschulen ILS, SGD und die Fernakademie für Erwachsenenbildung haben eine Fernweiterbildung für angehende Social-Media-Manager im Programm, die – Internet sei Dank – von überall auf der Welt durchgeführt werden können. Die Kurse der Social Media Akademie, der Euro-FH und der Freien Journalistenschule, sowie anbieterabhängig die Weiterbildungen der IHK erfüllen diese Bedingung ebenfalls.


Wie lange dauert eine Weiterbildung zum Social-Media-Manager und was kostet sie?

Die Dauer des Lehrgangs und die dafür fälligen Gebühren unterscheiden sich stark zwischen den einzelnen Anbietern. Vom zweiwöchigen Intensivkurs bis zum Fernunterricht mit zwölf Monaten Bearbeitungszeit ist alles dabei, wie die folgende Tabelle zeigt. Bei den in diesem Artikel vorgestellten Kursen bewegt sich der Preis zwischen 1.490 und 3.790 Euro.

Bildungsinstitut

Art des Kurses & Kosten

Zeitaufwand


Präsenzkurs in Voll- und Teilzeit sowie E-Learning

1.960 €

🕒
Teilzeit: 2 Monate
Vollzeit: 2 Wochen

80 Stunden (60 Std Unterricht plus 20 Std Abschlussarbeit)

Fernkurs

3.790 €

🕒
6 Monate Regelstudienzeit, komplett freie Zeiteinteilung


Präsenzkurs (Leipzig, Mediencampus Villa Ida)

2.400 € (gesamter Kurs)
440 € pro Seminar (bei Einzelbuchung)
499 € Prüfungsgebühr (optional)

🕒
Sechs Einzelseminare in zwei Blöcken à drei Tage (je 9 Unterrichtsstunden)


Fernkurs

1.788 € (laut fernstudieren.de, genauer Preis ist erst nach Anforderung von Infomaterial einsehbar)

🕒
13 Monate Regelstudienzeit (kostenlose Verlängerung auf max. 20 Monate möglich)

Ca. 7,5 Std pro Woche


Fernkurs

1.680 bis 1920 € (je nach Höhe der Monatsrate)
96 € pro zusätzlichem Wahlpflichtmodul
200 € Prüfungsgebühr

🕒
12 Monate, kostenlose Verlängerung auf max. 36 Monate möglich


Fernkurs

1.960 €

🕒
8 Monate, kostenlose Verlängerung auf max. 12 Monate möglich

Fernkurs

k. A. (Finanzierung durch Agentur für Arbeit)

🕒
8 Woche, 295 Unterrichtseinheiten á 45 min

Für jeden Terminkalender gibt es den passenden Lehrgang. Wer sich seine Zeit komplett selbst einteilen möchte (und die Kunst des Zeitmanagements beherrscht), ohne Präsenzveranstaltungen besuchen zu müssen, ist mit einem reinen Fernkurs am besten beraten. Bei den meisten Anbietern haben die Teilnehmenden sechs bis zwölf Monate Zeit, um die Materialien durchzuarbeiten. Bis auf die Social Media Akademie gewähren alle Fernschulen den Lernenden eine kostenlose Verlängerung der Regelstudienzeit. So kann jeder in seinem Tempo lernen und braucht, wenns doch mal länger dauert, keine finanziellen Nachteile zu befürchten.

Und dann gibt es Schulen, die den Lehrgang zum Social-Media-Manager in reinen Präsenz- oder Mischkursen anbieten. Bei denen ist der Zeitaufwand individuell. Meistens finden die Seminare in Blöcken statt, gefolgt von ein oder zwei Wochen, in denen die Lernenden in Eigenregie das Gelernte anwenden oder an ihrem Abschlussprojekt arbeiten.

Der Terminplan hängt davon ab, ob ein Kurs berufsbegleitend oder in Vollzeit angeboten wird. Die Vollzeitkurse sind wesentlich zeitintensiver und innerhalb kurzer Zeit beendet, während das Teilzeitmodell die Inhalte in kleinen Portionen über einen längeren Zeitraum streckt.


Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Weiterbildungen sind nützlich, aber teuer. Gerade Menschen, die davon am meisten profitieren – Arbeitssuchende, Berufsrückkehrer, Selbstständige – verfügen häufig nicht über das dafür notwendige Kleingeld. Zum Glück gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich einen Zuschuss zu holen oder gar die gesamten Kosten finanziert zu bekommen. Mit dem Bildungsgutschein fördert die Agentur für Arbeit Weiterbildungen mit AZAV-Zertifizierung. Diese Bedingung erfüllen unter anderem die Kurse der ILS, SGD und Fernakademie für Erwachsenenbildung sowie der Social Media Akademie oder die von den Industrie- und Handelskammern ausgerichteten Lehrgänge.

Mit der Bildungsprämie zahlt der Staat 50 % der Kosten für eine berufliche Fortbildung, höchstens jedoch 500 Euro. Außerdem können sämtliche Ausgaben für einen Lehrgang bei der Steuererklärung geltend gemacht werden. Eine weitere finanzielle Unterstützung sind die Förderprogramme der Bundesländer in Form sogenannter Bildungs- oder Qualifizierungsschecks. Die Bewerber dürfen bestimmte Alters- und Einkommensgrenzen nicht überschreiten und müssen ihre Unterlagen rechtzeitig einreichen, da die Anzahl der Förderungen pro Jahr begrenzt ist. Weiterführende Informationen bietet die Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Weiterbildungen sind im Sinne der Arbeitgeber. Schließlich profitieren sie vom Wissenszuwachs ihrer Mitarbeiter. Darum fördern Unternehmen berufsbegleitende Lehrgänge der Angestellten in Form von gesetzlich verankertem Bildungsurlaub (Ausnahmen: Sachsen und Bayern) oder individuellen Absprachen.

Und schließlich gewähren die einzelnen Bildungsinstitute bestimmten Bevölkerungsgruppen, darunter Studierenden, Bundeswehrangehörigen, im Bundesfreiwilligendienst tätigen Personen oder Arbeitssuchenden sowie Menschen in Elternzeit, mit Behinderung oder in Rente, Rabatt. Alle, die bei derselben Akademie bereits einen anderen Kurs abgeschlossen haben, dürfen weitere Lehrgänge zum Sonderpreis belegen.


Welche Prüfungen sind im Rahmen der Weiterbildung zum Social-Media-Manager zu absolvieren?

In einer Prüfung stellen die Teilnehmenden eines Lehrgangs ihr neu erworbenes Wissen unter Beweis. Der Großteil der hier vorgestellten Anbieter beendet die Weiterbildung in Form einer Abschlussarbeit, die in freier Zeiteinteilung von den Lernenden angefertigt wird. Sie besteht zumeist aus der Entwicklung einer Strategie fürs Social-Media-Marketing. Bei reinen Präsenzveranstaltung, z. B. an der Business Academy Ruhr oder der TH Köln, ist eine Präsentation des Projekts Teil der Abschlussprüfung. Hinzu kommen bei manchen Bildungsträgern Hausarbeiten oder Prüfungen für einzelne Module.

An einigen Instituten ist die Abschlussprüfung optional, etwa bei der Euro-FH. Wer den Kurs an der Leipzig School of Media absolviert, ist anschließend optimal für die externe Prüfung zum Social-Media-Manager zugelassen, die der Bundesverband Community Management e. V. für digitale Kommunikation und Social Media (BVCM) anbietet. Das ist der Berufsverband aller im Bereich Social Media tätigen Menschen in Deutschland und das Prüfungszertifikat ist ein anerkanntes Qualitätssiegel. Die Prüfung selbst besteht aus drei Teilen: einem Multiple-Choice-Test, der Präsentation eines Social-Media-Konzepts und einem Fachgespräch über die Grundlagen der sozialen Medien sowie aktuelle Trends.

Die Social Media Akademie verlangt als einziges Bildungsinstitut einen Einstiegstest in Form einer sogenannten Warm-up-Aufgabe: Dabei analysieren die Beteiligten eine erfolgreiche Social-Media-Kampagne ihrer Wahl. Besonders umfangreich sind die an der Freien Journalistenschule abzulegenden Prüfungen. Neben zwölf Hausarbeiten – eine zu jedem Modul – erwarten die teilnehmenden Personen vier Praxis- und eine Abschlussarbeit. Das Gegenteil ist bei den Anbietern ILS, SGD und Fernakademie für Erwachsenen der Fall: Sie führen keine Abschlussprüfung durch.


Mit welchem Abschluss endet die Weiterbildung zum Social-Media-Manager?

Der Abschluss hängt ganz vom Institut ab, bei dem die Fortbildung absolviert wurde. Wer einen IHK-zertifizierten Kurs besucht, ist nach erfolgreicher Abschlussprüfung Social-Media-Manager (IHK) und das ist ein bei vielen Unternehmen anerkannter Leistungsnachweis. Das Gleiche gilt für die vom BVCM verliehenen Abschlusszeugnis und Alumni der Freien Journalistenschule.

Absolventen der Fernkurse von ILS, SGD und Fernakademie für Erwachsenenbildung erhalten am Ende des Lehrgangs institutseigenes Abschlusszeugnis. Besuchen sie außerdem das optionale Präsenzseminar, erhalten sie ein zusätzliches Zertifikat, wahlweise auch auf Englisch.

Teilnehmende, die die Abschlussprüfung der Social Media Akademie bestehen, erhalten einen ZFU-zertifizierten Abschluss. Die ZFU ist die staatliche Zentralstelle für Fernunterricht und das Siegel kein Qualitätsmerkmal. Es bedeutet lediglich, dass die Schule die Zulassungsbedingungen erfüllt und den Fernkurs anbieten darf.


Wie geht es nach dem Lehrgang weiter?

Für die meisten frisch ausgebildeten Social-Media-Manager führt der Weg ins Berufsleben. Haben sie die Weiterbildung ohnehin berufsbegleitend durchgeführt, sind sie jetzt für ihre täglichen Aufgaben besser gerüstet als zuvor. Wer arbeitssuchend ist und mit seinen neuen Kenntnissen auf Jobsuche geht, kann damit hoffentlich im Bewerbungsgespräch punkten.

Zur Vertiefung der Kenntnisse dient beispielsweise der IHK-Aufbaukurs Social-Media-Manager Advanced oder ein Studium in den Bereichen Kommunikationswissenschaften, Digitale Medien, Marketing oder Tourismusmanagement. Alumni der Euro-FH können, bei bestandener Abschlussprüfung, ihre Weiterbildung in Form von zwölf Creditpoints auf ein Studium am gleichen Institut anrechnen lassen.


Welche alternativen Berufsbilder gibt es?

Social-Media-Management ist interessant, aber nicht jeder findet sich darin wieder. Die folgenden Berufe ähneln in einigen Aspekten dem Arbeitsfeld eines Social-Media-Managers und stellen gute Alternativen dar:

  • Marketing-Betriebswirtschaft
  • Community-Management
  • Online-Redaktion
  • Content-Creator
  • Mediaplaner
  • Produktmanagement
  • PR-Management

Neben Social-Media-Managern haben auch andere Leute beruflich mit sozialen Medien zu tun. Zum Beispiel Social-Media-Entwickler, Social-Media-Recruiter oder Social-Media-Redakteure.

Als günstige Alternative zu den teuren Fernkursen bieten die örtlichen Volkshochschulen Unterricht an, in dem Inhalte rund um Social Media und Onlinemarketing vermittelt werden.


Fazit zum Social-Media-Manager

Angesichts der wachsenden Bedeutung der sozialen Medien hat der Beruf des Social-Media-Managers Zukunftspotenzial. Denn über Facebook, Twitter & Co. erreichen Unternehmen in kurzer Zeit Abertausende Menschen. Ideal, um Produkte zu bewerben oder am guten Firmenimage zu arbeiten. Für Selbstständige und Ehrenamtliche birgt Social Media ebenfalls die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen, Kunden oder Unterstützer zu gewinnen. Verschiedene Bildungsträger in Deutschland Weiterbildungen zum Thema Social-Media-Management an, die teils vor Ort und teils im Online-Selbststudium absolviert werden.

Die Inhalte ähneln einander: Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit den verschiedenen sozialen Netzwerken, lernen, wie sie eine Zielgruppenanalyse durchführen, üben sich im Storytelling und bekommen Grundlagen in der Suchmaschinenoptimierung sowie den rechtlichen Rahmenbedingungen im Internet vermittelt. Für Menschen, die die hohen Kosten einer Weiterbildung nicht allein stemmen können, bitten Bund, Länder und Bildungsakademien verschiedene Fördermöglichkeiten an. Und auch der Arbeitgeber hilft gerne weiter – schließlich kommt letztendlich ihm die Weiterbildung seiner Angestellten zugute.

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