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Werden überall gebraucht: Softwareentwickler

softwareentwickler voraussetzungSoftwareentwickler gehören 2019 zu den gefragtesten Fachkräften am deutschen Arbeitsmarkt. Unternehmen reißen sich um die besten Leute und versuchen, sie mit Annehmlichkeiten von der Kaffee-Flatrate bis zum Betriebsrestaurant mit Demeter-Siegel anzulocken. Ob es wohl daran liegt, dass Informatiker bis zu fünf Tassen Kaffee am Tag trinken?

Wer seine Zukunft ebenfalls in der Softwareentwicklung sucht, braucht nicht unbedingt Informatik zu studieren. Quereinsteiger haben ebenfalls reelle Chancen auf einen gut bezahlten Job.

Sie können neben ihrem aktuellen Beruf einen Fernkurs absolvieren, um sich das nötige Wissen anzueignen. Alle Infos dazu gibts jetzt.

TOP Softwareentwickler Fernkurse


Gepr. Software-Entwickler/in
SGD

🎓 institutseigenes Zeugnis oder Zertifikat
⌛ 20 Monate
🏷 ca. 3.976 €


Gepr. Programmierer/in
Hamburger Akademie für Fernstudien (HAF)

🎓 institutseigenes Zeugnis oder Zertifikat
⌛ 26 Monate
🏷 ca. 3.770 €


Professional Software Engineering
Hochschule Wilhelm Büchner – Mobile University of Technology

🎓 Hochschulzertifikat
⌛ 12 Monate
🏷 ca. 3.600 €


Fachinformatiker/in – Weiterbildung zum Schwerpunkt Anwendungsentwicklung
Fernakademie für Erwachsenenbildung

🎓 institutseigenes Zeugnis
⌛ 16 Monate
🏷 ca. 2.640 €


Gepr. Apple-Software-Entwickler/in
ILS

🎓 institutseigenes Zeugnis oder Zertifikat
⌛ 15 Monate
🏷 ca. 2.370 €


Was machen Softwareentwickler?

softwareentwickler fernkurs preiseSoftwareentwickler entwickeln Software. Klar. Dabei geht ihr Tätigkeitsfeld weit über das Schreiben von Code hinaus. Sie erstellen ein Konzept, das die Wünsche und Anforderungen ihrer Kunden an die Anwendung möglichst exakt widerspiegelt. Anschließend arbeiten sie an der Umsetzung des Projekts, am Qualitätsmanagement und der Wartung. Kurz, sie begleiten den gesamten Lebenszyklus eines Programms von der Idee bis zum regelmäßigen Update.

Softwareentwicklung ist ein vielfältiger Job mit hohem Spezialisierungspotenzial. Manche Entwickler beschäftigen sich gern mit der Gesamtarchitektur einer Software und dem Aufbau der einzelnen Komponenten. Andere interessieren sich für die Gestaltung der Benutzeroberfläche und deren Umsetzung im Back-End. Softwareentwickler programmieren Webanwendungen, die Kontroll-Apps von Roboterstaubsaugern oder Suchmaschinen. Einige von ihnen widmen sich ganz der Programmierung von Tools, die für die Entwicklung von Software benötigt werden.

Wenn sie gerade keinen Code schreiben, haben Softwareentwickler Meetings mit Kunden, sprechen mit Produktmanagern, ihren Kollegen oder Designern und suchen Bugs. Hin und wieder greifen sie dem Kundenservice bei der Beantwortung einer technischen Frage unter die Arme. Ihr Beruf ist alles andere als einsam, viele Softwareentwickler arbeiten in Teams.

Wer Softwareentwickler werden will, kann sein Ziel auf mehreren Wege erreichen. Manche Coder haben Informatik, Mathematik oder Physik studiert. Eine weitere Möglichkeit führt in Deutschland über zwei anerkannte IHK-Ausbildungsberufe, nämlich den Fachinformatiker Anwendungsentwicklung und den mathematisch-technischen Softwareentwickler. Ebenso ist es möglich, die Kunst der Softwareentwicklung mit Weiterbildungen und Fernkursen zu lernen. Einige Programmierer sind Autodidakten, die nie einen Abschluss erworben haben. Denn in der IT-Branche zählt Leistung und Erfahrung mehr als jedes Zeugnis. Wer in der Anwendungsentwicklung arbeitet, wird Kollegen mit ganz verschiedenen Lebensläufen kennenlernen.


Zu wem passt der Fernkurs zum Softwareentwickler?

softwareentwickler quereinsteigerDie Lehrgänge sind an Menschen gerichtet, die das Berufsfeld des Softwareentwicklers für sich erschließen wollen. Etwa, weil sie momentan in der IT arbeiten und neue Aufgaben übernehmen wollen oder aber, ihnen der Sinn nach einem beruflichen Neuanfang steht. Angestellte, die eine freiberufliche Tätigkeit anstreben, können mit einem passenden Fernkurs ihre Kenntnisse auffrischen und neue Bereiche kennenlernen, die momentan nicht zu ihrem Tätigkeitsbereich gehören. Zum Beispiel die Wartung oder Vermarktung von Software.

Für eine Karriere als Anwendungsentwickler kommen vor allem Menschen infrage, die sich für das Thema interessieren, die eine hohe Affinität zu Computern und Software haben und über logisches und analytisches Denkvermögen verfügen. Hohe Frustrationstoleranz ist wichtig, weil Softwareentwickler manchmal stundenlang einen Code nach Bugs durchforsten müssen. Außerdem sind die folgenden Kenntnisse nützlich:

  • Technisches Verständnis
  • Geduld
  • Spaß an komplexen Fragestellungen
  • Abstraktionsvermögen
  • Teamfähigkeit
  • Interesse an innovativen Entwicklungen
  • Kreativität
  • Sehr gutes Englisch in Wort und Schrift

Wer einen Fernkurs absolvieren will, muss in der Lage sein, seine Zeit effizient einzuteilen. Motivation ist beim selbst organisierten Lernen unverzichtbar. Durchhaltevermögen und Selbstdisziplin helfen dem Fernschüler durch weniger geliebte Module und lassen ihn den Lehrgang mit Erfolg abschließen. Fachfremde Teilnehmende benötigen abhängig vom Kurs eine hohe Lernbereitschaft, um Wissenslücken schnellstmöglich auszugleichen.


Welche Inhalte werden bei Fernkursen zum Softwareentwickler gelehrt?

Die Inhalte eines Softwareentwicklungslehrgangs hängen vom Anbieter ab. Manche bringen ihren Teilnehmenden die drei wichtigsten Programmiersprachen C++, C# und Java bei, andere konzentrieren sich auf eine davon. Wer sich einen auf Web- oder App-Entwicklung spezialisierten Kurs ausgesucht hat, lernt andere Dinge als jemand, der am Lehrgang Entwickler für Apple-Software teilnimmt. Der Schwierigkeitsgrad schwankt ebenfalls. Bei einem Bachelor-Fernstudium in Informatik oder einem Zertifikatskurs auf Bachelorniveau kann angenommen werden, dass der Stoff anspruchsvoller als bei der Weiterbildung einer Fernakademie ist.

Neben den verschiedenen Programmiersprachen stehen unter anderem Projektentwicklung, Produkt- oder Qualitätsmanagement auf dem Stundenplan. Hinzu kommen objektorientierte Programmierung, Software Engineering oder in kaufmännischen Maßnahmen Elemente aus der Betriebswirtschaftslehre. Weitere typische Inhalte des Lehrgangs zum Softwareentwickler sind:

  • Hardware Design
  • Betriebssysteme
  • Umgang mit Microsoft Access und anderen Entwicklungsumgebungen
  • Datenbankentwicklung
  • IT-Management
  • Netzwerke
  • Unternehmensorganisation

Empfehlenswert sind praxisorientierte Kurse, bei denen die Teilnehmenden von Anfang an viel programmieren und ihr theoretisches Wissen sofort anwenden können. Die im Rahmen der Weiterbildung erstellten Projekte dienen später bei der Jobsuche als Referenzobjekte.


Welche Voraussetzungen werden erwartet?

Manche Fernkurse richten sich an komplette Anfänger, anderen bauen auf vorhandene Vorkenntnisse auf. Je nachdem, ob es sich um Lehrgänge oder Weiterbildungen handelt. Beispielsweise empfiehlt die SGD ihren Fernkurs Geprüfte/r Softwareentwickler/in denjenigen, die über eine kaufmännische oder technische Berufsausbildung verfügen. Alternativ dazu qualifizieren drei Jahre Berufspraxis im entsprechenden Bereich ebenfalls für die Teilnahme.

Selbstverständlich sollten Menschen, die Anwendungsentwickler werden wollen, gut mit Windows-Computern und Standardprogrammen wie Microsoft Office umgehen können. Sie haben schon mal ein Programm installiert und wissen, wie sie Dateien mit einem Texteditor öffnen. Als Arbeitsmittel wird ein Laptop oder PC mit aktuellem Betriebssystem benötigt. Ein Internetzugang ist obligatorisch, da es sich in der Regel um Onlinekurse handelt, bei denen Lehre und Verwaltung im Internet stattfindet.


Wo finden Fernkurs zum Softwareentwickler statt und was kosten sie?

Neben den bekannten Fernakademien ILS, SGD, HAF und der Fernakademie für Erwachsenenbildung bieten Hochschulen und Umschulungsstätten Kurse für angehende Softwareentwickler an. Dabei handelt es sich in der Mehrzahl um reine Onlinekurse, die Preise liegen zwischen 140 und 300 Euro im Monat. Es ist zu beachten, dass die Gebühren über die Staatliche Zulassungsstelle für Fernunterricht (ZFU) abgefragt wurden und die aktuellen Preise davon abweichen können. Die folgende Tabelle fasst sie zusammen:

Bildungsstätte Kurs Kursart Gebühren (laut ZFU)
Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) Gepr. Software-Entwickler/in Fernkurs,

vier optionale Präsenzseminare

147 € pro Monat, gesamt: 2.940 €

zzgl. 1.036 € Seminargebühr

Hamburger Akademie für Fernstudien (HAF) Gepr. Programmierer/in Fernkurs,

zwei optionale Präsenzseminare

145 € pro Monat, gesamt: 3.770 €
Hochschule Wilhelm Büchner – Mobile University of Technology Professional Software Engineering Fernkurs mit freiwilligen und obligatorischen Präsenz-veranstaltungen 300 € pro Monat, gesamt: 3.600 €
Fernakademie für Erwachsenenbildung Fachinformatiker/in – Weiterbildung zum Schwerpunkt Anwendungsentwicklung Fernkurs 165 € pro Monat, gesamt: 2.640 €
Institut für Lernsysteme (ILS) ILS – Gepr. Apple-Software-Entwickler/in (Online) Fernkurs 158 € pro Monat, gesamt: 2.370 €

 

Einige Bildungsakademien ergänzen ihren Lehrplan um mehrtägige Präsenzseminare. Die Teilnahme kann freiwillig oder obligatorisch sein. In einigen Fällen können im Rahmen dieser Veranstaltungen Prüfungen abgelegt werden.

An der HS Niederrhein findet momentan ein Pilot-Zertifikatskurs zum Software Engineering Professional statt. Bei erfolgreicher Evaluierung des Probelaufs wird dieser in den kommenden Monaten ins Weiterbildungsprogramm der Hochschule aufgenommen.

Bei den meisten Softwareentwicklungskursen handelt es sich um Fernlehrgänge. In der Regel stellen die Bildungsstätten sämtliches Lernmaterial online in Form von E-Books, Audio- oder Videodateien bereit. Je nach Anbieter erhalten die Schüler weitere Unterlagen in physischer Form per Post.

Damit wird jeder Ort der Welt mit Internetanschluss zum Arbeitsplatz. Die meisten Teilnehmenden, die sich neben ihrem Vollzeitjob weiterbilden, lernen von zu Hause aus. Wer sich am heimischen Schreibtisch schlecht konzentrieren kann, setzt sich mit seinem Laptop in ein Café, eine Bibliothek oder mietet sich für lernintensive Phasen einen Platz in einem Coworking-Space.


Wie lange dauert ein Fernkurs zum Softwareentwickler?

Abhängig vom Bildungsinstitut laufen Lehrgänge zum Softwareentwickler über sechs bis sechsundzwanzig Monate. Je nach Institut darf die Regelstudienzeit kostenlos um eine vorgeschriebene Zeitspanne ausgedehnt werden.

Kurs Regelstudienzeit Kostenlose Verlängerung Wöchentlicher Lernaufwand
sgd – Gepr. Software-Entwickler/in 20 Monate + 16 Monate 12 Stunden
HAF – Gepr. Programmierer/in 26 Monate + 14 Monate 14 Stunden
HS Wilhelm Büchner – Professional Software Engineering 12 Monate + 6 Monate 15 Stunden
Fernakademie – Fachinformatiker/in Weiterbildung zum Schwerpunkt Anwendungsentwicklung 16 Monate + 9 Monate 11 Stunden
ILS – Gepr. Apple-Software-Entwickler/in 15 Monate + 9 Monate 9 Stunden

 

Fernkurse sind in der Regel so gestaltet, dass ihre Teilnehmenden sie neben ihrer Berufstätigkeit belegen können. Der wöchentliche Zeitaufwand beträgt je nach Kurs zwischen neun und fünfzehn Stunden. Allerdings ist dieser Punkt individuell. Mancher lernt schneller und versteht komplexe Zusammenhänge auf Anhieb. Ein anderer benötigt mehr Zeit. Bei der Erstellung des Lernplans sind darum unvorhersehbare Verzögerungen, wie Krankheit oder Arbeitsspitzen im Job, unbedingt zu berücksichtigen. Glücklicherweise erlauben die meisten Anbieter eine kostenlose Verlängerung der Regelstudienzeit, um sich dem individuellen Zeitbedarf der Teilnehmenden anzupassen und spontane Verzögerungen abzufedern.

Wie realistisch der angegebene Aufwand ist, verrät ein Blick in die Bewertungen eines Lehrgangs. Laut Angaben der Wilhelm-Büchner-Hochschule sind für den Abschluss des Hochschullehrgangs Professional Software Engineering innerhalb von einem Jahr fünfzehn Wochenstunden nötig. Manche Absolventen sind jedoch der Meinung, dass diese Zeit ausschließlich von ambitionierten Lernenden eingehalten werden können. Da diese Hochschule ebenfalls eine gebührenfreie Verlängerung der Betreuungszeit anbietet, ist dieser Umstand zu verschmerzen.


Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Fernkurse und Weiterbildungen privater Institute kosten viel Geld. Wie aus der Übersichtstabelle der einzelnen Anbieter ersichtlich wurde, liegen die Studiengebühren im Schnitt über 3.000 Euro. Die Gebühren werden monatlich bezahlt, was die finanzielle Belastung zwar verteilt, aber unterm Strich nicht verringert. Den meisten Fernschülern sind Förderungsmöglichkeiten daher eine willkommene Hilfe. Vor allem Menschen, die arbeitslos oder geringverdienend sind, können die Weiterbildungskosten nicht aus eigener Kraft tragen – obwohl gerade ihnen der Wissenszuwachs einen Vorteil verschafft.

Wie gut, dass Bund und Länder die berufliche Fortbildung mit verschiedenen Programmen unterstützen. Das wohl bekannteste ist der Bildungsgutschein. Der soll Menschen helfen, die ohne eine Weiterbildung keine Chance auf eine langfristige Integration in den Arbeitsmarkt haben, und finanziert die gesamte Kursgebühr. Vorausgesetzt, es handelt sich um einen Lehrgang AZAV-Zertifizierung. Empfänger von Arbeitslosengeld erhalten während der gesamten Fortbildungsdauer wie gewohnt ihre Bezüge.

Die Bildungsprämie wurde eingerichtet, um Personen mit geringem Einkommen eine berufliche Weiterbildung – und damit eine Aufstiegsmöglichkeit – zu ermöglichen. Dabei übernimmt der Staat die Hälfte der Studiengebühren, höchstens jedoch 500 Euro. Wer die grundsätzlichen Anforderungen zum Erhalt des Prämiengutscheins erfüllt, sollte Kontakt zu einer der 530 Beratungsstellen aufnehmen, um mehr zu erfahren.

Einige Bundesländer, zum Beispiel Bayern oder Nordrhein-Westfalen, fördern die berufliche Fortbildung mit sogenannten Bildungs- oder Qualifizierungsschecks. Auf der Webseite des Bundesbildungsministeriums ist eine Übersicht aller Förderprogramme der einzelnen Länder zu finden. Diejenigen, die weder in Bayern noch Sachsen wohnen, haben darüber hinaus gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub. Dabei dürfen sie sich einige Tage im Jahr von der Arbeit freistellen lassen, um Seminare besuchen zu können. Bildungsurlaub darf auch dem Lernen auf politischer und kultureller Ebene dienen und soll das Interesse am lebenslangen Lernen fördern.

Alle mit einem Fernkurs verbundenen Kosten können als Werbungs- oder Weiterbildungskosten von der Steuer abgesetzt werden. In manchen Fällen gibt es einen Zuschuss vom Arbeitgeber, schließlich wird er besonders von den neuen Fähigkeiten seiner Mitarbeiter profitieren.

Manche Bildungsstätten gewähren Angehörigen bestimmter Personengruppen Rabatt. Dazu zählen beispielsweise Studierende, Rentner, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderung oder Bundeswehrangehörige. Alumni des Instituts, erhalten meistens einen Preisnachlass auf spätere Kursanmeldungen.


Müssen im Rahmen des Fernkurses zum Softwareentwickler Prüfungen abgelegt werden?

Im Rahmen der Fernlehrgänge an der ILS, SGD und ähnlichen Instituten bearbeiten die Lernenden Einsendeaufgaben, um ihren Wissenszuwachs zu beweisen. Am Ende mancher Kurse erwartet sie eine Prüfung. Bei SGD, HAF und Fernakademie finden diese Prüfungen bei den freiwilligen Seminaren statt. Ihr Bestehen ist Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikats. Die Weiterbildungen anderer Anbieter schließen mit einer Projektarbeit ab.


Mit welchem Abschluss endet der Fernkurs zum Softwareentwickler?

Absolventen der privaten Fernakademien erhalten entweder ein Abschlusszeugnis oder ein Zertifikat zur Bescheinigung ihrer Teilnahme. Beide Papiere sind institutsintern, es handelt sich also nicht um staatlich anerkannte Abschlüsse. Wer den Zertifikatskurs einer Hochschule besucht, erhält am Ende ein Hochschulzertifikat und kann seine Leistungen auf ein späteres Studium anrechnen lassen. Beispielsweise erwerben Absolventen des Kurses Professional Software Engineering 45 Creditpoints.

Die Fernakademie für Erwachsenenbildung bietet eine Weiterbildung namens Fachinformatiker mit Schwerpunkt Anwendungsentwicklung an. Obwohl der Name gleich ist, dient dieser Kurs nicht der Vorbereitung auf die IHK-Prüfung, da er lediglich einen Teil der verlangten Themen abdeckt. Er richtet sich in erster Linie an Berufstätige, die nach mehreren Jahren im kaufmännischen oder IT-Bereich ihre Kenntnisse erweitern wollen.


Wie geht es nach dem Fernkurs weiter?

Mit ihren neuen Kenntnissen ausgerüstet, haben die frisch zertifizierten Softwareentwickler viele Möglichkeiten. Sie können beginnen, Bewerbungen zu schreiben oder in ihrem bestehenden Job neue Aufgaben zu übernehmen. Wer eine Tätigkeit als Freelancer anstrebt, beginnt mit der Kundenakquise oder arbeitet an Open-Source-Projekten mit. Entstanden im Fernstudium Kontakte zu Gleichgesinnten, wäre die Gründung einer Firma denkbar. Denn: Im Alleingang schaffen es die wenigsten Entwickler, komplexe Anwendungen zu programmieren. An umfangreichen Projekten, wie Computerspielen, arbeitet nämlich immer ein ganzes Team aus Grafikern, Designern, Marketingprofis und eben Softwareentwicklern zusammen.

Softwareentwickler sind gefragt wie nie zuvor, weil in beinah jeder Branche mit Software gearbeitet wird. Eine Anfrage bei der Jobbörse StepStone ergab über 6000 Treffer (Stand: November 2019). Laut dem Arbeitsmarktbericht der Agentur für Arbeit vom April 2019 bewegt sich die Nachfrage nach IT-Fachleuten auf dem Höchststand, während die Arbeitslosenquote mit 2,7 % niedrig liegt.

Ein angestellter Softwareentwickler kann mit einem Einstiegsgehalt ab 35.000 Euro rechnen. Bei Spitzenverdienern fließen im Monat rund 7.000 Euro aufs Konto. Übrigens braucht es keinen Master, um sich für einen höheren Lohn zu qualifizieren. Wie in vielen Bereichen der IT-Branche wiegen Talent, Wissen und Praxiserfahrung mehr als ein Uni-Zeugnis. Aus diesem Grund haben Quereinsteiger und Selbstlerner gute Chancen am Arbeitsmarkt.

Wer nach dem Fernkurs vom Lernen noch nicht genug hat, kann weitere Lehrgänge absolvieren oder, falls er die Voraussetzungen erfüllt, ein Informatikstudium oder einen Zertifikatskurs auf Hochschulniveau beginnen. Diejenigen, die während der Weiterbildung zum allgemeinen Softwareentwickler gemerkt haben, in welchen Bereichen ihre Stärken liegen, suchen sich vielleicht einen weiterführenden Kurs mit der gewünschten Spezialisierung aus.


Welche ähnlichen Fernkurse gibt es?

Die einschlägigen Bildungsakademien bieten eine breite Auswahl an Kursen im IT-Bereich an. Es ist möglich, sich auf einzelne Programmiersprachen und Anwendungsbereiche zu konzentrieren, etwa als C++-Programmierer oder Entwickler für iPhone-Apps. Im gleichen Tätigkeitsfeld bewegen sich Datenbank-Entwickler, Virtual-Basic-Programmierer sowie Fachkräfte für Industrieroboter.

Wer ausschließlich programmieren lernen will, kann dies kostenlos auf Plattformen wie freeCodeCamp oder lerneprogrammieren.de tun. Wie immer bietet das Internet eine Fülle an Möglichkeiten, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Wer auf seinem Weg zum Softwareentwickler einen akkreditierten Titel erwerben will, kann dies mit den folgenden Ausbildungen tun:


Fazit zum Softwareentwickler

Die Nachfrage nach Softwareentwicklern steigt. Im Jahr 2018 entstanden rund 42 000 neue Jobs in der IT-Branche. Kein Wunder, schließlich ist Software dank der fortschreitenden Digitalisierung mittlerweile überall. Softwareentwickler arbeiten für Agenturen oder direkt in Softwareunternehmen. Manche sind Freelancer oder gründen ihre eigene Firma. Wer auch Software entwickeln möchte, kann einen Fernkurs belegen.

Den bieten zahlreiche Bildungsstätten an, etwa das ILS oder die Fernakademie für Erwachsenenbildung. Des Weiteren besteht an Hochschulen die Möglichkeit, im Rahmen eines Zertifikatsstudiums Module auf Bachelorniveau zu absolvieren – was für ein anschließendes Studium von Vorteil ist.

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