HINWEIS*

Trainer und Trainerinnen im Bereich Erwachsenenbildung gibt es haufenweise in Deutschland. Über vierzigtausend, um genau zu sein. Allerdings können längst nicht alle ein Zertifikat vorweisen. Nur dieses verleiht einem Unternehmen aber die Gewissheit, dass eine Fachkraft vor ihnen steht, die die gewünschten Inhalte kompetent vermitteln kann.

Wer also gerne sein eigenes Wissen an andere weitergibt, trägt mit dieser Weiterbildung beträchtlich zum beruflichen Erfolg bei. Hier gibt es alle wichtigen Informationen rund um die Train-the-Trainer-, oder kurz TTT-Weiterbildung: Zielgruppe, Lehrinhalte, Kosten, Anbieter sowie die richtige Wahl derselben und wie es um die Karriereperspektiven steht.

TOP Train the Trainer Fernkurse


Train the Trainer mit IHK-Zertifikat
SGD

🎓 IHK-Zertifikat, institutseigenes Zeugnis
⌛ 12 Monate
🏷 ca. 2.268 €


Train the Trainer (IHK)
ILS

🎓 IHK-Zertifikat, institutseigenes Zeugnis
⌛ 12 Monate
🏷 ca. 2.268 €

Train the Trainer (IHK)
Fernakademie für Erwachsenenbildung

🎓 IHK-Zertifikat, institutseigenes Zeugnis
⌛ 12 Monate
🏷 ca. 2.268 €


Train the Trainer
Competence on Top, in Berlin, Frankfurt a. M., München, Hamburg, Köln

🎓 institutsinternes Zertifikat
⌛ 4 Tage
🏷 1.830 €


Trainerausbildung zum Professional Business-Trainer
ProKomm in Köln, Bonn

🎓 BDVT-Zertifizierung
⌛ 21 Tage
🏷 8.550 €


Train-the-Trainer Ausbildung
Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung der Pädagogischen Hochule Heidelberg

🎓 Hochschul-zertifikat
⌛ 12 Monate
🏷 5.298 €, zzgl. Zertifizierung (130 €)


Zertifikatskurs Train the Trainer
Europäischer Hochschulverbund

🎓 Teilnahmezertifikat
⌛ 5 Monate
🏷 1.700 €


Was sind Business-Trainer?

Sie sind keine Fußballtrainer, sondern Leiter und Leiterinnen von Seminaren, Kursen und Workshops für Mitarbeitende von Unternehmen und Organisationen. In mehrstündigen oder -tägigen Schulungen vermitteln sie Fachwissen sowie Kompetenzen, um die Teilnehmer in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen.

Ihre Tätigkeit ist spannend und vor allem abwechslungsreich. Stets sehen sie sich neuen Menschen und Organisationen gegenüber, wechseln ihre Arbeitsorte und reisen unter Umständen viel. Eines ist sicher, Business-Trainer haben selten Langeweile.


Was unterrichten sie?

Business-Trainer unterrichten ihr jeweiliges Fachgebiet. Die Lehrinhalte sind so breit gefächert wie unsere Wirtschaft. Trainer und Trainerinnen lassen sich gemäß den Lehrinhalten grob in folgende Gruppen unterteilen, die sich überschneiden:

  • Fachtrainer vermitteln Fachwissen aus einem spezifischen Bereich. Dabei kann es sich beispielsweise um Immobilienrecht handeln, Präsentationstechniken oder Krisenkommunikation.
  • Produkttrainer erklären Kunden und Verkäufern, wie ein bestimmtes Produkt funktioniert oder angewendet wird. Medizinische Produkte sind meistens erklärungsbedürftig, aber auch industrielle Maschinen.
  • IT-Trainer unterstützen Mitarbeitende bei der Anwendung spezieller Software sowie Programmiersprache. Ein IT-Seminar kann Cloud-Computing zum Inhalt haben oder Hotelangestellten die neue Buchungssoftware erläutern.
  • Verhaltens- und Verkaufstrainer betrachten Strategien, um ein Produkt oder eine Dienstleistung erfolgreich verkaufen zu können. Eine Schulung zu Verkaufsgesprächen beispielsweise oder Onlinevertrieb fällt in diese Kategorie.
  • Technische Trainer befassen sich mit den technischen Aspekten eines Produkts. Darunter fallen Workshops zu Elektroantrieb bei Fahrzeugen oder zu Prüfung von Kühlschmierstoffen.

Warum lohnt es sich, eine Trainer-Ausbildung zu absolvieren?

Grundsätzlich kann jeder, der sich in einem Sachgebiet gut auskennt, dieses Wissen als Trainer in der Erwachsenenbildung weitergeben, da es für diesen Beruf keine Regelungen über Mindestanforderungen gibt. Tatsächlich haben in Deutschland schätzungsweise zwischen 25 und 50 Prozent keinen didaktischen Hintergrund. Doch lehren will gelernt sein. Wer erinnert sich nicht an die Lehrer aus der Schulzeit, die eine Stunde lang etwas erklärten, das niemand verstand? Wissen allein macht noch lange keinen guten Lehrer!

Für Unternehmen bedeuten Weiterbildungen eine wertvolle Investition in die Mitarbeitenden. Entsprechend wollen sie diese in professionellen Händen sehen, damit Teilnehmende genauso profitieren wie der Betrieb. Ein seriöses Trainer-Zertifikat bescheinigt die erforderlichen Kompetenzen. Auf dem stark umkämpften Markt ist dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Deshalb berechtigt es dazu, höhere Tagessätze zu beziehen. Ein weiterer Vorteil der Train-the-Trainer-Weiterbildung ist der Netzwerkaufbau. Vor allem für selbstständig arbeitende Trainer und Trainerinnen ist die berufliche Vernetzung mit anderen Unterrichtenden, Unternehmen sowie Bildungsorganisationen äußerst wichtig, um Aufträge zu erhalten.

Voraussetzungen für die Train-the-Trainer-Weiterbildung

Train the Trainer eignet sich genauso für diejenigen, die bereits in der Erwachsenenbildung arbeiten und ihre didaktischen Fertigkeiten verbessern wollen, wie für Quereinsteiger, die sich beruflich neu orientieren möchten. Wichtig ist, dass es ihnen Freude bereitet, ihr Wissen an andere weiterzugeben.

Formale Voraussetzungen für die Trainer-Ausbildung gibt es nur wenige. Da Seminarleiter umfassendes Fachwissen mitbringen, ist vor allem eine Berufserfahrung von drei bis fünf Jahren erforderlich. Manche Anbieter verlangen überdies eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie ein Mindestalter von 25 Jahren.


Persönliche Anforderungen

Ebenso wichtig wie Fachexpertise sind die Soft Skills. 

  • Sozialkompetenz ist fundamental. Trainer müssen sich auf verschiedene Situationen einstellen können und mit den unterschiedlichsten Menschen umgehen.
  • Egal, was sie unterrichten, Geduld ist das A und O für alle Ausbilder. Das erfordert eine ausgeglichene Persönlichkeit.
  • Trainer und Trainerinnen strahlen Vertrauenswürdigkeit aus.
  • Sie schaffen es, die Kursteilnehmenden zu begeistern und motivieren.
  • Logisches Denkvermögen und Kreativität helfen dabei, den Unterricht spannend und verständlich zu gestalten.
  • Um komplizierte Zusammenhänge einfach zu erklären, ist Redegewandtheit erforderlich.
  • Darüber hinaus sind sie Organisationstalente. Es gilt, den Kurs stets im Kontext des Unternehmens einzuordnen und zu planen. Arbeiten sie selbstständig, erledigen sie von der Planung bis zur Buchhaltung alles selbst.
  • Sie sind zuverlässig und verlässlich.

Was lerne ich in Train the Trainer?

Die Weiterbildung verschafft pädagogische, didaktische, psychologische sowie methodische Grundlagen, um Wissen publikumsgerecht und verständlich weiterzugeben. Dazu gehört beispielsweise, die für die Vermittlung von Lehrinhalten passenden Methoden und Werkzeuge zu kennen. Wann setze ich das Whiteboard ein, wann eine Powerpoint-Präsentation? Wie halte ich das Interesse der Teilnehmenden aufrecht? Wie erziele ich nachhaltige positive Lerneffekte?

Genauso wichtig sind die Evaluierung des Lernbedarfs der Teilnehmenden sowie die Organisation des Unterrichts. Sie lernen, die Fortbildungsmaßnahme in den Kontext des jeweiligen Unternehmens und dessen Anforderungen zu setzen. Für frei arbeitende Trainer und Trainerinnen spielt außerdem die Eigenvermarktung eine große Rolle. Ihre Positionierung auf dem Arbeitsmarkt sowie die Festlegung des eigenen Tagessatzes stehen daher ebenfalls oft auf dem Stundenplan.

Die konkreten Lehrinhalte variieren allerdings je nach Anbieter stark. Grundsätzlich behandelt Train the Trainer folgende Themen:

  • Unterrichtsmethoden
  • Grundlagen der Gruppendynamik
  • Medieneinsatz und Moderationstechniken
  • Vor- und Nachbereitung von Seminaren
  • Umgang mit schwierigen Gruppensituationen und Konfliktmanagement
  • Softwareanwendungen
  • Personalmanagement
  • Realistische Lernziele setzen
  • Lernerfolgskontrollen
  • Konzepte der Pädagogik und Psychologie
  • Rechtliche Grundlagen
  • Kommunikation und Rhetorik

Dauer der Weiterbildung und Unterrichtsformen

Die Dauer des Kurses hängt von der Unterrichtsform sowie vom konkreten Inhalt ab. In der Regel dauert er von wenigen Tagen bis zu vier Wochen.

  • Vollzeitkurse sind wie Schulunterricht ganztägig. Teilnehmende absolvieren sie in mehreren aufeinanderfolgenden Tagen.
  • Manche Anbieter teilen die Kurse stattdessen in mehrere Blöcke auf, was es einfacher macht, sie mit dem Arbeitsalltag zu vereinen. Ein Beispiel dafür wären sechs Blöcke à drei Tage auf sechs Monate verteilt.
  • Ebenfalls berufsbegleitend sind Kurse an Wochenenden sowie abends, die etwa fünf bis acht Monate dauern.
  • Noch flexibler sind Fernkurse, auch Onlinekurse genannt, die komplett online stattfinden. Lehrmaterialien erhalten Teilnehmende via Post, E-Mail und als Download oder über Lernplattformen. Die Dauer hängt vom individuellen Lerntempo ab, meistens sind es um die zwölf Monate.
  • Immer häufiger finden sich gemischte Modelle, die Fernunterricht mit Präsenzunterricht vereinen. Beispielsweise in Form einer Präsenzphase, um das Gelernte praxisnah umzusetzen. Sie dauern ebenfalls etwa zwölf Monate.

Womit schließe ich die Train-the-Trainer-Weiterbildung ab?

Zurzeit gibt es in Deutschland noch keine einheitlich geregelte Abschlussprüfung. Die meisten Train-the-Trainer-Anbieter vergeben eigene Zertifikate. Viele bereiten zudem auf die IHK-Prüfung vor, um das bundesweit anerkannte Zertifikat der Industrie- und Handelskammern zu erlangen. Teilnehmende müssen dafür vorweisen, dass sie mindestens achtzig Prozent der Unterrichtszeit aktiv anwesend waren. Sie schreiben einen Test, führen eine eigene Trainingseinheit durch, dokumentieren und präsentieren diese.

In Deutschland gibt es zudem zwei große Trainerverbände. Der BDVT (Berufsverband für Training, Beratung und Coaching) führt seit 2002 einen Rahmenlehrplan für den Business Trainer BDTV. Für das Zertifikat ist es erforderlich, eine Prüfung abzulegen sowie eine Unterrichtseinheit zu erarbeiten und präsentieren. Der DVCT (Deutscher Verband für Training und Coaching) arbeitet mit einer Vielzahl an Instituten zusammen, die entsprechend ein DVCT-Zertifikat vergeben. Um dieses zu erlangen, schreiben Teilnehmende eine Klausur, leiten ein selbst erarbeitetes Training und schließen mit einem Fachgespräch ab.


Wo kann ich die Train-the-Trainer-Weiterbildung absolvieren?

Die Zahl der Anbieter ist riesig. Neben allgemein gehaltenen Kursen gibt es einige, die sich an spezifische Branchen oder Trainingstätigkeiten richten. Andere wiederum fokussieren auf eine bestimmte Art des Unterrichtens. Hier gibt es eine Auswahl von beliebten Train-the-Trainer-Kursen in Deutschland, die sich grundsätzlich für alle eignen.

  • SGD, Fernkurs mit zwei zweitägigen Präsenzseminaren zur intensiven Prüfungsvorbereitung, Dauer zwölf Monate, Lernaufwand zehn Stunden pro Woche, IHK-Zertifikat.
  • Institut für Lernsysteme (ILS), Fernkurs mit zwei prüfungsvorbereitenden Präsenzseminaren von je zwei und drei Tagen, Dauer zwölf Monate, Lernaufwand zehn Stunden pro Woche, IHK-Zertifikat.
  • Fernakademie für Erwachsenenbildung, Fernkurs plus zwei fünftägige Praxisseminare zur Prüfungsvorbereitung, Dauer zwölf Monate, Lernaufwand zehn bis zwölf Stunden pro Woche, IHK-Zertifikat.
  • Competence on Top, viertägiger kompakter Präsenzkurs wahlweise in Berlin, Frankfurt a. M., Hamburg, Köln oder München, institutsinternes Zertifikat sowie Möglichkeit, Zertifizierter Trainer DVCT anzuhängen.
  • ProKomm, Präsenzkurs von 21 Tagen, der sich aus der neuntägigen Ausbildung zum Fachtrainer (BDVT) und einem elftägigen Aufbaukurs zum Professional Business-Trainer mit BDVT-Zertifizierung zusammensetzt. Kursorte sind Köln und Bonn.
  • Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, über ein Jahr verteilt sechs Workshops mit insgesamt 13 Präsenztagen, Hochschulzertifikat.
  • Europäischer Hochschulverbund, berufsbegleitende Wochenendseminare in Berlin, München, Hannover, Hamburg, Frankfurt a. M., Köln, Stuttgart und Nürnberg, Dauer fünf Monate, internes von dem DVCT anerkanntes Zertifikat, zusätzliche Mediator-Zertifizierung.
  • Die IHK bietet in ganz Deutschland Trainer-Ausbildungen mit verschiedenen Unterrichtsformen an.

Wie finde ich den passenden Ausbildungsort?

Folgende Kriterien helfen, genau den Anbieter zu finden, der den persönlichen Bedürfnissen entspricht.

  • Passt die Unterrichtsform zu meinem Lebensstil? Nicht alle haben Zeit für einen Vollzeitkurs oder genügend Disziplin für einen Fernkurs.
  • Welche konkreten Lehrinhalte behandelt der Kurs? Die Themen sollten mit dem eigenen Interesse und Lernbedarf übereinstimmen. Außerdem die Aktualität der Inhalte beachten!
  • Mit welchem Zertifikat schließt die Weiterbildung ab? Die Anerkennung überprüfen.
  • An welche Zielgruppe richtet sich die Trainer-Ausbildung? Manche sind branchenspezifisch oder verlangen Trainings-Erfahrung.
  • Wer sind die Kursleiter? Sie sollten aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft kommen und genügend Erfahrung mitbringen.
  • Wie groß ist die maximale Teilnehmeranzahl? Idealerweise betreut ein Ausbilder höchstens zehn Lernende.
  • Was sagen ehemalige Kursteilnehmer? Es lohnt sich, Referenzen über das Institut einzuholen.

Wie viel kostet die Trainer-Ausbildung?

Das hängt in erster Linie von der Kursdauer ab, sowie vom Institut. Grundsätzlich ist mit Kosten ab rund 1000 Euro zu rechnen. Dazu kommen oft noch Prüfungsgebühren für Zertifikate der IHK, BDTV oder DVCT, die sich preislich zwischen 300 und 700 Euro befinden.

Bei den zuvor genannten Bildungsstätten bietet der Europäische Hochschulverband mit 1700 Euro für einen fünfmonatigen Kurs mit Hochschulabschluss ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die ProKomm liegt mit 7900 Euro plus 650 Euro Zertifikatsgebühren eher im oberen Bereich. Die Trainer-Ausbildung ist dafür aber äußerst umfassende und Teilnehmende erhalten ein besonders angesehenes Zertifikat. Um die Angebote besser vergleichen zu können, den Preis pro Tag auszurechnen, sowie einen Blick auf die Kursinhalte werfen.

Es gibt zum Glück Förderungsmöglichkeiten. Beim Bildungsgutschein handelt es sich um eine staatliche finanzielle Förderung. Anrecht darauf haben alle, die mit der Weiterbildung eine Arbeitslosigkeit verhindern, diese damit beenden oder einen fehlenden Berufsabschluss nachholen müssen. Der Antrag lässt sich bei der Agentur für Arbeit beziehungsweise dem Jobcenter stellen.

Zukunftsperspektiven

Ein Großteil der Trainer und Trainerinnen fängt zunächst neben ihrem derzeitigen Job an, Seminare zu geben. Nach und nach machen sie sich einen Namen auf dem Gebiet, knüpfen Kontakte und schaffen schließlich den Schritt in die Selbstständigkeit. Andere wiederum arbeiten lieber direkt für ein Unternehmen und führen dort intern Schulungen und Seminare durch.

Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal in der Erwachsenenbildung steigt zwar kontinuierlich, mit ihr aber auch die Anzahl an Trainern. Die Konkurrenz wächst, was es immer wichtiger macht, sich von der Masse abzuheben. Neben der Trainer-Zertifizierung lohnt es sich daher, über Zusatzqualifikationen nachzudenken, beispielsweise im pädagogischen Bereich. Überdies ist es wichtig, sich kontinuierlich weiterzubilden, um auf dem neusten Stand zu bleiben.


Verdienstmöglichkeiten

Durchschnittlich verdienen Seminarleiter und -leiterinnen der Erwachsenenbildung zwischen 3000 und 4000 Euro monatlich. Bei öffentlichen Bildungsträgern ist das Gehalt deutlich tiefer, als bei privaten Unternehmen, wer selbstständig erfolgreich ist, erhält durchaus mehr.

Zudem ist der Verdienst abhängig von der Branche, der Berufserfahrung sowie dem Aufwand, der hinter dem Seminar steckt. Viele Stunden Arbeit für Vor- und Nachbereitung einer Schulung werden das natürlich in der Berechnung des Tagessatzes berücksichtigt. Für besonders spezialisierte Lehrinhalte, die nur wenige anbieten, lässt sich ebenfalls mehr verrechnen.


Ähnliche Weiterbildungen

Mitarbeitende zu trainieren ist doch nicht das Richtige? Sehr ähnlich ist die Tätigkeit von Coaches und Beratern. Folgende Berufsbilder befassen sich ebenfalls mit der Bildung und Betreuung von Menschen, allerdings in einem unterschiedlichen Kontext:

  • Pädagoge/Pädagogin
  • Kunsttherapeut/in
  • Privatdozent/in
  • Kindergartenassistent/in
  • Fahrlehrer/in

Fazit

Train the Trainer verleiht die notwendigen didaktischen, pädagogischen sowie methodischen Fertigkeiten, um Seminare und Workshops professionell zu gestalten. Sie befähigt Teilnehmende, ihr Wissen fach- und vor allem publikumsgerecht zu vermitteln, damit die Lernenden nachhaltig davon profitieren. Da die Berufsbezeichnung Trainer oder Trainerin im Bereich Erwachsenenbildung allerdings nicht gesetzlich geregelt ist, gibt es noch keine einheitliche Zertifizierung.

Dennoch gibt es Abschlüsse, die bundesweit oder in bestimmten Branchen besonders anerkannt sind. Dazu gehören beispielsweise die der IHK oder die der beiden Trainer-Verbände BDTV und DVCT. Bei der Auswahl des Ausbildungsanbieters unbedingt auf die Lehrinhalte, die allgemeine Anerkennung des Instituts sowie des Zertifikats achten. Es wartet eine spannende, äußerst vielfältige Tätigkeit!

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