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Controlling-Studium: Der Grundstein des internen Rechnungswesens

Controller bekleiden in Unternehmen verantwortungsvolle Positionen, in denen sie sich um das komplette interne Rechnungswesen sowie um die Budgetierung kümmern. Dank ihrer pflichtgetreuen Position erwirtschaften sie bereits nach ihren ersten Berufsjahren bis zu 4.200 Euro im Monat.

Wer diese Vorzüge mit einem logischen Studium verknüpfen möchte, liegt mit einer akademischen Controlling-Ausbildung genau richtig.

TOP Controlling Studiengänge


Controlling
Universität Regensburg

🎓 MBA
⌛ 4 Semester
🏷 ca. 15.600 €


Controlling und Risikomanagement
Universität Siegen

🎓 M. Sc.
⌛ 4 Semester
🏷 ca. 1.074,60 €


Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Management, Controlling & Information
Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen

🎓 B. A.
⌛ 7 Semester
🏷 ca. 935,55 €


Controlling und Finanzen
Hochschule Osnabrück

🎓 M. A.
⌛ 4 Semester
🏷 ca. 1.360 €


Accounting and Controlling
WINGS Fernhochschule Wismar

🎓 B. A.
⌛ 8 Semester
🏷 ca. 10.320 €


Controlling

IUBH

🎓 M. A.
⌛ 2 oder 4 Semester
🏷 9.187 € (2 Semester), 12.295 € (4 Semester)


Finance, Accounting, Controlling & Taxation
SRH Fernhochschule

🎓 M. Sc.
⌛ 4 Semester
🏷 12.936 €


Warum lohnt es sich, Controlling zu studieren?

In einem Controlling-Studiengang bereiten sich die Studierenden auf spätere planerische Tätigkeiten in Unternehmen vor. Hierbei lernen sie ein breit gefächertes Aufgabenspektrum von der betrieblichen Organisation über das Risikomanagement bis zur Budgetierung kennen. Mit diesem Wissen ausgestattet, können die Absolventen beurteilen, wie verwaltende Arbeitsabläufe innerhalb eines Unternehmens funktionieren.

Gleichzeitig vermittelt das deutsche Controlling-Studium den Lernenden die wertvollen fachlichen Kompetenzen, die sie als spätere Führungskräfte benötigen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ergibt sich in der artverwandten Studienrichtung zum Rechnungswesen. Allen, die eine Karriere als Steuerberater anstreben, hilft ein Controlling-Studium enorm dabei, ihr Ziel zu erreichen. Aus formalen Gesichtspunkten benötigen Absolventen eines Controlling- Studiums anschließend zwei bis drei Jahre Berufserfahrung, um sich zum Steuerberater weiterzuqualifizieren.

Welche Fakten gibt es über das Controlling -Studium zu wissen?

Nackte Tatsachen gefällig? Diese sehen im Bereich Controlling so aus: Absolventen, die einen Bachelorabschluss in der Tasche haben, verdienen als Berufseinsteiger durchschnittlich 38.500 Euro im Jahr (Stand 2019). Im weiteren Berufsleben wirkt sich das Controlling -Studium ebenfalls positiv aus, da 98 Prozent aller Absolventen 5 Jahre nach ihrem Studienabschluss weiterhin einer bezahlten Arbeit nachgehen. Schon während der Studienzeit ist das Wohlbefinden unter den Studenten außerordentlich hoch. Bei einer Umfrage gaben 81 Prozent von ihnen an, mit ihrer Wahl zufrieden oder sehr zufrieden zu sein.


Welche Voraussetzungen sind notwendig, um Controlling zu studieren?

Wer ein interdisziplinäres Fach sucht, das hervorragende Berufschancen ermöglicht, sollte ein Accounting- und Controlling-Studium in die engere Wahl ziehen. Dabei handelt es sich um eine besondere Form der Betriebswirtschaft, in der Aspekte aus dem Rechnungswesen mit der Steuerlehre und wirtschaftlichem Fachwissen verknüpft werden.

Um solch einem Studium persönlich gewachsen zu sein, erwarten die Institutionen von ihren Bewerbern grundlegendes Interesse an betriebswirtschaftlichen und ökonomischen Vorgängen. Ein hohes Maß an Belastbarkeit sowie gute Englischkenntnisse, die für die internationale Handelskorrespondenz unabdingbar sind, runden das gewünschte Bewerberprofil ab.

Für den Beginn eines akademischen Studiums wird die allgemeine Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife vorausgesetzt. Alternativ zur akademischen Ausbildung besteht die Möglichkeit, sich bei den Industrie- und Handelskammern zum Controller weiterzubilden. Hierfür müssen Interessierte eine abgeschlossene dreijährige Berufsausbildung im kaufmännischen Bereich oder alternativ sechs Jahre praktische Berufserfahrung im entsprechenden Bereich vorweisen.

Der Studiengang Controlling wird in zulassungsbeschränkter und zulassungsfreier Form angeboten. Da viele Studiengänge ergänzend zum betriebswirtschaftlichen Studium angeboten werden, bemisst sich der Numerus clausus oftmals für beide Fachkombinationen. Eine Ausnahme bildet die HS Ludwigshafen am Rhein, die den Bachelorstudiengang Controlling bei einem NC von aktuell 3,8 (Stand 2019) anbietet.

Neben diesen formalen Voraussetzungen sollten Studieninteressierte einige persönliche Bedingungen erfüllen, die für ein erfolgreiches Bestehen des Controlling-Studiums unabdinglich sind.  Obwohl ihnen die wichtigsten Fähigkeiten im Laufe des Studiums vermittelt werden, sollten sie in finanziellen Dingen begabt sein. Weiterhin erweist es sich als Vorteil, wenn Interessierte analytisch denken können und kommunikative Fähigkeiten besitzen. Ein gutes Zahlenverständnis sowie ausgeprägte Teamfähigkeit sind ebenfalls wünschenswerte Eigenschaften für angehende Controller.


Wo kann man Controlling studieren?

Alle, die ein Präsenzstudium im Controlling wählen, können an unterschiedlichen Universitäten Deutschlands – etwa an der Universität Regensburg oder Uni Siegen – studieren. Allerdings bietet Letztere den Studiengang Controlling und Risikomanagement lediglich als weiterführenden Masterstudiengang aufbauend auf die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge an.

Im Bereich Controlling vermitteln Universitäten das Wissen weitaus theoretischer als praxisorientierte Fachhochschulen. Um praktische Erfahrungen zu sammeln, können Studierende einer Universität beispielsweise Praktika absolvieren oder gar ein ganzes Praxissemester in einem Unternehmen ihrer Wahl durchlaufen.

Wer ein Controlling-Studium an einer Fachhochschule, beispielsweise in Ludwigshafen oder Osnabrück, absolviert, sammelt von Anfang an Erfahrungen in der praktischen Anwendung des Lernstoffs. Studierende lernen hier meist in Gruppen, wobei ihr Lernpensum und der vorgegebene Stundenplan meist straffer als an einer Universität getaktet sind.

Für Sstudienwillige, die keine Zeit für ein Präsenzstudium in Vollzeit haben, kann ein Fernstudium in Controlling eine Alternative sein. Ein solches Bachelorfernstudium bietet beispielsweise die WINGS-Hochschule an. Studieninteressierte sollten sich jedoch im Klaren sein, dass sie viel Fleiß und Disziplin mitbringen müssen, um dieses zeitlich zu bewältigen. Schließlich gibt es keine oder wenige Präsenzveranstaltungen, in denen Lerninhalte weitergegeben werden. Stattdessen müssen die Studierenden sich einen Großteil der fachlichen Inhalte im Selbststudium erarbeiten.

Ein duales Studium im Controlling kombiniert eine betriebliche Berufsausbildung mit einem theoretischen Studium. Die Studierenden erwerben binnen drei Jahren sowohl einen akademischen Abschluss als auch einen anerkannten Berufsabschluss. Dabei wechseln Lern- und Arbeitsphasen einander ab. Für viele ist solch ein duales Studium nicht zuletzt wegen des Gehalts sehr attraktiv. Im ersten Ausbildungsjahr erhalten duale Controlling-Studierende durchschnittlich 750 bis 900 Euro brutto im Monat. Im dritten Ausbildungsjahr steigt das monatliche Bruttogehalt auf bis zu 1.050 Euro an.


Was lernen Studenten im Controlling-Studium?

Ein großer Bestandteil des Studiums widmet sich grundlegenden Aspekten des Finanz- und Kostenmanagements. Einige Studiengänge fokussieren sich auf das interne Rechnungswesen, andere behandeln schwerpunktmäßig das strategische Controlling. Folgende Fächer könnten in einem Bachelor- oder Masterstudiengang Controlling zu den Pflichtmodulen zählen:

  • Controlling I & II
  • Gesellschaftsrecht
  • Kosten- und Finanzmanagement
  • Rechnungswesen
  •  Finanzbuchhaltung
  • Theorien des Managements
  • Kostenanalyse
  • Betriebseinnahmenrechnung

Um die für ein Bachelorstudium erforderlichen 180 Creditpoints zu sammeln, nehmen Studenten neben den verpflichtenden Modulen an Wahlpflichtmodulen teil. Dadurch erhalten sie die Möglichkeit, sich mit für sie besonders interessanten Themen zu beschäftigen. Folgende Fächer zählen an vielen Hochschulen zu den spezifischen Wahlpflichtmodulen:

  • Internationales Steuerrecht
  • Risikomanagement
  • Prüfungswesen
  • Investitionscontrolling
  • Marketing

Wie viel kostet es, Controlling im Bachelor oder Master zu studieren?

Für das Erststudium fallen in Deutschland an einer staatlichen Hochschule grundsätzlich keine Studiengebühren an. Studierende, die im Bachelor Controlling als Präsenz- oder Fernstudium absolvieren, zahlen lediglich den obligatorischen Semesterbeitrag. Dieser setzt sich aus Verwaltungsgebühren, einem Beitrag für das örtliche Studentenwerk sowie den Kosten des Semestertickets zusammen. Momentan erheben die deutschen Hochschulen einen verpflichtenden Beitrag zwischen 102 (Uni Augsburg) und 425 Euro (Uni Hannover, Stand 2017).

Wer an einer Privathochschule Controlling studiert, muss mit höheren Kosten rechnen. Hier zahlen Studenten 25.000 bis 27.000 Euro für ihr gesamtes Bachelorstudium. Ein Fernstudium kostet zwar weniger Geld als ein Studium an einer Privathochschule, kann aber abhängig von den allgemeinen Lebenshaltungskosten immer noch teuer sein. Für ein Bachelorstudium an einer Fernhochschule sollten Interessierte zwischen 9.000 und 14.000 Euro Kosten einkalkulieren. Diesen Beitrag müssen sie nicht auf einen Schlag begleichen, da viele Institutionen eine Zahlung in monatlichen Raten akzeptieren.


Welche Universitäten bieten einen Bachelor- oder Masterstudiengang in Controlling an?

Informationen auf Studycheck (Stand 2020) zufolge bieten aktuell 37 deutsche Hochschulen ein Studium im Bereich Controlling an. Studienwillige können sich beispielsweise an der Berufsakademie Leipzig oder an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) für ein Bachelorstudium einschreiben. Daneben offeriert die Stadt Leipzig für begabte Bewerber Studienplätze im Controlling. Um bei der Stadt Leipzig einen Bachelorabschluss zu erlangen, sollten Interessierte sicher mit allgemeinen EDV-Anwendungen umgehen und gute bis sehr gute schulische Leistungen vorweisen können.

Ein weiterführendes Masterstudium bieten Institutionen wie die Uni Regensburg oder die HS Ludwigshafen an. Als Besonderheit ermöglicht es Erstere als derzeit einzige deutsche Hochschule, einen Master of Business Administration (MBA) im Fachbereich Controlling abzuschließen.


Welche Studiengänge ähneln dem Controlling?

Ein reines Controlling-Studium ist nicht denkbar? Dann können folgende Fächer eine mögliche Alternative sein:

  • Finanzwesen
  • Buchhaltung
  • IT
  • Volks- oder Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Controlling

Welche Gehaltsaussichten haben die Absolventen eines Controlling-Studiengangs?

Das Einstiegsgehalt für Controller hängt vom Bundesland ab. Außerdem spielt der vorhandene Studienabschluss dabei eine Rolle. Berufsanfänger, die einen Masterabschluss in Controlling erworben und dafür zwei Jahre länger studiert haben, erhalten einen höheren Lohn als ihre Kommilitonen, die bereits nach dem Bachelorabschluss auf Jobsuche gingen. Beginnend bei 47.000 Euro brutto im Jahr, kann sich das durchschnittliche Einkommen eines Controllers mit Masterabschluss auf 55.000 Euro steigern. Ein Bachelorabsolvent verdient in seinen ersten Berufsjahren im Schnitt 43.000 Euro. Sobald ein Controller in absoluten Top-Konzernen arbeitet, kann er einen noch höheren Lohn verlangen. Insgesamt nehmen Spitzenverdiener der Branche jährlich bis zu 75.000 Euro brutto ein.


Wie sieht der berufliche Alltag eines Controllers aus und welche Aufgaben übernimmt er im Unternehmen?

Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt in kleinen Unternehmen, die weniger als 300 Mitarbeiter beschäftigen meist durch die Geschäftsführung. Sobald ein mittelständisches Unternehmen über 300 Angestellte beschäftigt, arbeitet es mit externen oder festangestellten Controllern zusammen. Diese helfen dem Unternehmen mit ihren fachlichen Kompetenzen mittel- und langfristig, seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Ebenfalls fungieren die Experten neben den Mitarbeitern der Buchhaltung bei finanziellen Fragen als erste Ansprechpartner. Sie planen das Budget für das Personal, erstellen Kostenberichte oder treffen finanzielle Entscheidungen für zukünftige Projekte. Zu ihren alltäglichen Aufgaben gehört es, Statistiken zur finanziellen Situation oder Bilanzen des internen Rechnungswesens anzufertigen. Um diese Angelegenheiten über viele Jahre erfolgreich auszuüben, bedarf es großer planerischer Sorgfalt. Wer sich schon während des Studiums betriebswirtschaftliches Pflichtbewusstsein und organisatorisches Geschick aneignet, kann anschließend mit optimalen Berufsaussichten rechnen.


Fazit zum Controlling

Der Studiengang Controlling richtet sich an finanzaffine Menschen, die gerne mit Zahlen umgehen und bereit sind, in einem Unternehmen eine verantwortungsbewusste Berufsposition einzunehmen. Wer ihn belegen möchte, sollte willig sein, sich vier bis fünf Jahre intensiv und diszipliniert mit den Studieninhalten auseinanderzusetzen. Schon mit einem Bachelor-Aabschluss haben Absolventen hervorragende Aussichten, um über speziell für Berufseinsteiger konzipierte Trainingsprogramme in den Controlling-Bereich einzusteigen.

Zu den wohl größten Vorteilen des Controlling-Studiums gehört, dass der anschließende berufliche Weg nicht auf einen bestimmten Themenbereich beschränkt ist. Denn mit ihrem umfangreichen Fachwissen können Absolventen branchenübergreifend in Führungspositionen arbeiten. Während einige von ihnen weiterhin als Controller für die Kennzahlen eines Unternehmens verantwortlich sind, steuern andere überwiegend die finanziellen Prozesse in der Buchhaltung. Selbstständigen Controllern stehen ebenso attraktive Optionen offen, etwa in der Unternehmensberatung. Sofern sich ein Absolvent für dieses Berufsbild entscheidet, berät er als Consultant-Manager Betriebe zu ihrer gesamtwirtschaftlichen Situation. Wer den Fokus im Studium auf mathematisch-informatische Zusammenhänge richtet, schafft eine Basis dafür, um später als Entwickler an neuer System- oder Programmsoftware mitzuwirken.

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