HINWEIS*

Mit einem IT-Sicherheit-Studium Datenschutz und Schutz im Internet gewährleisten

Cyberangriffe auf Konzerne und der Diebstahl sensibler Daten sind in unserer heutigen digitalen Gesellschaft immer häufiger anzutreffen. Daher sind die Sicherheit im Internet sowie der Schutz sensibler Daten zentrale Themen für Unternehmen. Absolventen eines IT-Sicherheit-Studiums arbeiten täglich daran, die interne Sicherung des Netzes zu gewährleisten.

Durch die zunehmende Digitalisierung handelt es sich um ein zukunftssicheres Berufsfeld. Die Entwicklung von geschützten IT-Systemen und deren Aufrechterhaltung hat in ihrem Alltag oberste Priorität. Um Schwachstellen zu erkennen, benötigen IT-Sicherheitsexperten neben einer technikaffine Spürnase und Neugier vor allem einen Bachelor- oder Masterabschluss in IT-Sicherheit.

Top IT-Sicherheit Studiengänge


IT-Sicherheit
Hochschule Aalen

🎓 B. Sc.
⌛ 6 Semester
🏷 149 €/Semester


IT-Sicherheitsmanagement
Hochschule Aalen

🎓 M. Sc.
⌛ 27 oder 36 Monate
🏷 8.332 € (27 Monate), 10.165 € (36 Monate)


IT Security
Hochschule Albstadt-Sigmaringen

🎓 B. Sc.
⌛ 7 Semester
🏷 148,10 €


IT-Sicherheit (Studienrichtung der Angewandten Informatik)
Hochschule Mittweida

🎓 B. Sc.
⌛ 6 Semester
🏷95 €/Semester


Cybercrime/Cybersecurity
Hochschule Mittweida

🎓 M. Sc.
⌛ 4 Semester
🏷95 €/Semester


Unternehmens- und IT-Sicherheit

Hochschule Offenburg

🎓 B. Sc.
⌛ 7 Semester
🏷134 €/Semester


Enterprise and IT Security

Hochschule Offenburg

🎓 M. Sc.
⌛ 3 Semester
🏷 284 €/Semester



IT-Sicherheit
Fachhochschule Wedel

🎓 M. Sc.
⌛ 3 Semester
🏷 2.040 €/Semester


Cyber Security

DHBW Mannheim

🎓 B. Sc.
⌛ 6 Semester
🏷 364,60 €/Jahr

Welche Voraussetzungen muss ich für diesen Studiengang erfüllen?

Nach dem Schulabschluss fragen sich viele Absolventen, was sie in Zukunft beruflich machen möchten. Für ein Studium der IT-Sicherheit eignen sich alle Kandidaten, die ein Abitur, Fachabitur oder eine Fachhochschulreife vorweisen können. Da einige Universitäten eine Zugangsbeschränkung in Form des Numerus clausus eingerichtet haben, ist unter Umständen die Abschlussnote für einen Studienplatz entscheidend. Einige Hochschulen bieten auch Zulassungen ohne Abitur oder eine Fachhochschulreife an. Stattdessen qualifizieren sich Bewerber durch eine Ausbildung und mehrjährige Berufserfahrung im technischen Bereich. Und für einen Masterstudiengang müssen Bewerber ein absolviertes Bachelorstudium aus dem IT-Gebiet, zum Beispiel Informatik oder den Ingenieurwissenschaften, vorweisen.

Durch die technische Ausrichtung des Studiums empfiehlt es sich, Interesse an den Fächern Informatik, Mathematik, Physik und Chemie mitzubringen. Auch Englischkenntnisse zahlen sich aus, denn ein Großteil der Fachliteratur ist in dieser Sprache verfasst.


Welche Soft Skills sollte ich mitbringen?

Bewerber sollten allerdings nicht ausschließlich auf ihre fachlichen Kenntnisse achten, wenn sie planen, ein IT-Studium zu beginnen. Bestimmte persönliche Eigenschaften spielen eine ebenso bedeutende Rolle, damit Bewerber langfristig Spaß und Interesse an ihrem Berufsalltag haben werden. Das Studium der IT-Sicherheit richtet sich daher an alle, die sich für die Lösung komplexer technische Probleme interessieren. Hierzu benötigen sie logisches Denkvermögen, Kreativität bei Lösungsansätzen und Geduld, wenn einmal etwas nicht auf Anhieb funktioniert. Ebenso hilfreich sind eine hohe Frustrationstoleranz und die Fähigkeit, sich Misserfolgen zum Trotz wieder und wieder zu neuen Versuchen motivieren zu können. All diese Charakteristika erleichtern den Berufsalltag von IT-Sicherheitsexperten.

Empathie und ein soziales Bewusstsein gehören ebenfalls dazu. IT-Fachkräften sollte daran gelegen sein, anderen zu helfen, und sie mit ihrem Fachwissen zu unterstützen. Sich zurückzuziehen und allein in einem Büro vor sich hinzubasteln, ist dabei keine gute Strategie. Um ein erfolgreiches Sicherheitsnetz aufzubauen, sind Kooperation und Kommunikation gefragt. Hierzu müssen sich ITler untereinander austauschen. Aufbrausendes Verhalten hilft dabei niemandem. Stattdessen sind Gelassenheit und Bescheidenheit wichtige Charaktereigenschaften für diesen Beruf.

Da sich die Technik stetig weiterentwickelt, ist es notwendig, dass sich Mitarbeiter der Cybersecurity stetig fortbilden, um idealerweise den Kriminellen immer einen Schritt voraus zu sein. Knifflige Hindernisse und Strukturen zu durchschauen, kann dabei äußerst hilfreich sein. Auch ein gesundes Maß an Skepsis kann nicht schaden, wenn eine Lösung auf den ersten Blick gar zu einfach erscheint.

Darüber hinaus sollten IT-Sicherheitsexperten kritikfähig sein und ein offenes Ohr für alternative Lösungsvorschläge haben. Letztendlich steht weder der persönliche Ruhm noch das Können eines Einzelnen im Mittelpunkt, sondern die Sicherheit des Unternehmens und die damit verbundene Verantwortung. Aus diesem Grund halten Firmenchefs die Mitarbeiter der IT-Abteilung dazu an, gewissenhaft zu arbeiten, um die sensiblen Daten des Unternehmens zu schützen.

Wo kann ich IT-Sicherheit studieren?

Laut Hochschulkompass bieten in Deutschland momentan 58 staatliche und private Hochschulen den Studiengang IT-Sicherheit im klassischen Präsenzstudium mit Bachelor- oder Masterabschluss an. Eine Auswahl ist in der folgenden Tabelle dargestellt:


Hochschule Aalen

🏫 Trägerschaft
:  staatlich
🎓 Studiengang:  IT-Sicherheit
IT-Sicherheitsmanagement (berufsbegleitend)
🖋Abschlüsse:     B. Sc. / M. Sc.


Hochschule Albstadt-Sigmaringen

🏫 Trägerschaft
:  staatlich
🎓 Studiengang:  IT-Security
🖋Abschlüsse:     B. Sc.


Hochschule Mittweida

🏫 Trägerschaft
:  staatlich
🎓 Studiengang:  IT-Sicherheit (Studienrichtung der Angewandten Informatik)
Cybercrime/Cybersecurity
🖋Abschlüsse:    B. Sc. / M. Sc.


Hochschule Offenburg

🏫 Trägerschaft
:  staatlich
🎓 Studiengang:  Unternehmens- und IT-Sicherheit
Enterprise and IT Security
🖋Abschlüsse:    B. Sc. / M. Sc.


Fachhochschule Wedel

🏫 Trägerschaft
:  privat
🎓 Studiengang:  IT-Sicherheit
🖋Abschlüsse:     M. Sc.


DHBW Mannheim

🏫 Trägerschaft
:  staatlich
🎓 Studiengang:  Cyber Security 
🖋Abschlüsse:     B. Sc. dual


Doch dies sind nicht die einzigen Möglichkeiten, um ein Studium der IT-Sicherheit zu absolvieren. Wer örtlich ungebunden sein möchte oder nicht in der Lage ist, einen der genannten Standorte zu erreichen, interessiert sich möglicherweise für ein Fernstudium. Es gibt mehrere Fernuniversitäten, die den Studiengang IT-Sicherheit oder ähnliche Studiengänge anbieten.

Beispielsweise ist hier die Wilhelm Büchner Hochschule zu nennen. Der dort angebotene, zertifizierte und akkreditierte Studiengang IT-Sicherheit schließt mit dem Bachelor of Science ab und dauert sechs Semester. Neben den regulären Voraussetzungen (Abitur, Fachhochschulreife oder fachgebundene Fachhochschulreife) haben Interessenten ebenfalls die Möglichkeit, sich mit einer bestandenen Hochschulzugangsprüfung nach den ersten zwei Leistungssemestern, die sie als Gasthörer absolvieren, oder durch eine vom hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst anerkannte Hochschulzugangsberechtigung einzuschreiben.

Die Hochschule Wismar hat mit ihrem Wings-Fernstudium-Angebot einen interessanten Masterstudiengang im Repertoire: IT-Sicherheit und Forensik. Dieser fokussiert sich auf die Cyberkriminalität und deren frühzeitige Verhinderung. Er schließt mit dem stattlich anerkannten Abschluss Master of Engineering ab und kann innerhalb von vier Semestern an neun Studienstandorten absolviert werden.

An der Hochschule Mittweida wird der berufsbegleitende Fernstudiengang IT-Forensik/Cybercrime angeboten, der nach acht Semestern mit einem Bachelorabschluss endet.

Welche Studieninhalte vermittelt das IT-Sicherheit-Studium?

Zu Beginn des IT-Sicherheit-Studiums erlernen die Studierenden grundlegende Kenntnisse der Informatik und Informationstechnik sowie der Kryptografie. Darüber hinaus vermittelt das Studium Inhalte im Bereich der Elektronik und Elektrotechnik, und die Studierenden bauen ein fundamentales Verständnis der Mathematik in Bezug zur IT-Sicherheit auf. Auf dem Stundenplan stehen außerdem Digitaltechnik, Betriebssystemsicherheit und Netzsicherheit. Weiterhin wird an vielen Unis mobile Security gelehrt, denn die Verwendung von Smartphones und Tablets ist schon längst im Unternehmensalltag angekommen. Durch die enorme Menge an persönlichen Daten, die Nutzer täglich im Internet speichern, steht das Thema Datenschutz weit oben auf der Agenda. Je nachdem wo die IT-Sicherheitsfachkraft arbeitet, betrifft dies sowohl private als auch Unternehmensdaten.

Mit dem Fortschreiten des Studiums werden die Inhalte spezifischer und die Studierenden beschäftigen sich mit Fachinhalten zur Hardware und Hackertechniken. Wahlweise können sie ihren Kenntnisstand in andere Disziplinen, zum Beispiel die Betriebswirtschaftslehre oder Rechtswissenschaften, ausweiten. Die meisten Studiengänge fordern von den Studierenden außerdem Praxiserfahrung, die sie im Rahmen eines Praxissemesters oder beim Ableisten von Praktika sammeln können.

Wie lange dauert das Studium und welche Kosten sind damit verbunden?

Üblicherweise erstreckt sich ein Bachelorstudium des Studiengangs IT-Sicherheit je nach Hochschule über sechs bis acht Semester und schließt mit einer Bachelorarbeit ab. Anschließend können Absolventen ihr Fachwissen vertiefen, indem sie ein Masterstudium anhängen. Dessen Dauer ist ebenfalls von den Regularien der verschiedenen Hochschulen abhängig und beläuft sich auf zwei bis vier Semester, sodass die Studierenden nach zwölf Semestern Regelstudienzeit eine umfassende Ausbildung im Bereich der IT-Sicherheit vorweisen können.

Die Kosten für ein solches Studium sind abhängig von der Hochschule, dem Bundesland und der Art des Studiums (Präsenz- oder Fernstudium). An staatlichen Hochschulen zu studieren, ist grundsätzlich gebührenfrei, allerdings muss ein verpflichtender Pauschalbetrag, der sogenannte Semesterbeitrag bezahlt werden. Mit dem werden beispielsweise das Studierendenwerk oder das Semesterticket finanziert. Dessen Höhe legt jede Uni selbst fest. An kleinen Instituten wie der Hochschule Mittweida kostet er lediglich 95 Euro, die TU Darmstadt verlangte im Sommersemester 2020 rund 270 Euro.

Für (Fern-)Studiengänge, die von privaten Institutionen angeboten werden, müssen Studierende zusätzlich zum Semesterbeitrag Ausgaben im vier- bis fünfstelligen Bereich einplanen. Beispielsweise kostet das Bachelor-Fernstudium der IT-Sicherheit an der Wilhelm Büchner Hochschule 12.780 Euro, zuzüglich 695 Euro Prüfungsgebühren. Für den Master an der privaten Fachhochschule Wedel, der in Präsenzveranstaltungen stattfindet, fallen 2010 Euro pro Semester an.

Übrigens sind Fernstudiengänge, die von staatlichen Hochschulen angeboten werden, häufig ebenfalls gebührenpflichtig. So kostet der berufsbegleitende Bachelorstudiengang IT Forensik/Cybercrime an der Hochschule Mittweida 1174 Euro pro Semester, während Teilnehmende des WINGS-Programms für den Masterstudiengang IT-Sicherheit und Forensik pro Semester 2950 Euro bezahlen.

Hinzu kommen an manchen Hochschulen Immatrikulations- und Prüfungsgebühren und auch die Fahrten zu Präsenzveranstaltungen und Aufwendungen für zusätzliche Lernmaterialien sollten einkalkuliert werden. Viele Kosten können Studierende allerdings von der Steuer absetzen.

Welchen Abschluss kann ich erwerben?

Studiengänge rund um die IT-Sicherheit schließen in der Regel mit einem Bachelor oder Master of Science ab. Um diesen Abschluss zu erreichen, verfassen die Studierenden im letzten Semester eine wissenschaftliche Thesis zu einem Thema, auf das sie sich zuvor spezialisiert haben oder das sie interessiert. Je nach Hochschule müssen sie ihre Arbeit außerdem verteidigen.

Welche Berufsaussichten bietet die IT-Sicherheit?

Aufgrund der wachsenden Branche und der zunehmenden Digitalisierung stehen Absolventen des Studiengangs IT-Sicherheit finden als Ingenieure, Software- oder Systementwickler Anstellung in der Wissenschaft und Forschung sowie der freien Wirtschaft. Auch der Datenschutz spielt eine wichtige Rolle in unserer digitalen Gesellschaft. Deshalb können studierte Cybersecurity-Experten ebenfalls als Datenschutzbeauftragte angestellt werden.

Die Einstiegsgehälter von IT-Sicherheitsexperten sind je nach Branche, Region und Unternehmensgröße unterschiedlich hoch. Im Durchschnitt können Inhaber eines Bachelorzeugnisses mit 2700 Euro brutto im Monat rechnen. Masterabsolventen steigen mit durchschnittlich 3700 Euro brutto monatlich deutlich höher ein. Diese Zahlen sind allerdings lediglich als ein grober Richtwert zu verstehen und hängen außerdem vom Verhandlungsgeschick des Bewerbers im Einstellungsgespräch ab. Nach einigen Jahren Berufserfahrung können sich Angestellte in der IT-Sicherheitsbranche auf überdurchschnittliche Gehälter ab 4000 Euro brutto monatlich freuen und sich damit einen sicheren Lebensstandard erlauben. Je nach Engagement und Expertise sind die Gehaltsgrenzen nach oben offen.

Welche Alternativen zum Studiengang IT-Sicherheit gibt es?

Studiengänge rund um die IT-Sicherheit überschneiden sich in einigen Bereichen. Hierbei gibt es verschiedene Studiengänge, die einander sehr ähnlich sind oder lediglich eine andere Bezeichnung tragen, obwohl sie dieselben Inhalte vermitteln. Zu diesen gehören beispielsweise die Studiengänge InternetSicherheit, ITSicherheitsmanagement, Informationstechnik, Cybersicherheit und ITSecurity. Parallelen bestehen zum Informatikstudium.

Einige Fernschulen, darunter das ILS und die SGD, bieten darüber hinaus Kurse im IT-Bereich an, bei denen es sich nicht um ein Studium, sondern um eine Weiterbildung handelt. Dies ist für Berufstätige interessant, die bereits im IT-Bereich arbeiten und ihre Kenntnisse erweitern oder spezifizieren möchten.


Fazit zur IT-Sicherheit

Das Studium der IT-Sicherheit bietet für technisch und naturwissenschaftlich interessierte Personen großes Potenzial. Angehende IT-Experten punkten durch Kreativität bei Lösungsansätzen und verantwortungsbewussten Handeln, bei dem sie die Interessen des Unternehmens nicht aus den Augen verlieren. Im IT-Studium erlernen sie unter anderem alle grundlegenden Kenntnisse der Informatik, Systemsicherheit und Kryptografie, die sie im weiteren Studienverlauf vertiefen können. Ein vertiefendes Masterstudium macht sie zu gefragten Fachkräften, zum Beispiel in den Bereichen Datenschutz oder Hackertechniken, die in der wachsenden IT-Branche händeringend gesucht werden.

Ihr Studium beenden sie entweder mit einem Bachelor- oder Masterabschluss, mit dem ihnen alle Türen auf dem Arbeitsmarkt offenstehen. Die hohe Nachfrage und attraktive Einstiegsgehälter sorgen dafür, dass Absolventen ihren Arbeitgeber nahezu frei wählen können. Zwar sind die Standorte in Deutschland, an denen dieser Studiengang angeboten wird, sehr überschaubar, aber Fernschulen und -universitäten nutzen die Lücke und bieten staatlich anerkannte Studiengänge im IT-Sicherheitsbereich an, sodass sich Studierende von zu Hause aus und bei Bedarf sogar berufsbegleitend weiterbilden können.

Wem das IT-Sicherheit-Studium nicht zusagt, findet möglicherweise an einem ähnlichen Studiengang Gefallen, zum Beispiel der Informatik oder Informationstechnik. Auch sie zählen zu einer gefragten Branche, die gute bis sehr gute Berufsaussichten verspricht.

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