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Wirtschaftsinformatik – Ein Studiengang mit glänzenden Karrierechancen

Technologie-basiertes Arbeiten, Steuerung und Wartung von Systemen, Analysen der Wirtschaft und Umgang mit modernen Informationstechniken – wem diese Begriffe das Herz höher schlagen lassen, der sollte dringend über ein Studium der Wirtschaftsinformatik nachdenken. Dieser interdisziplinäre Studiengang verknüpft die angewandte Informatik mit wirtschaftswissenschaftlichem Fachwissen. Das sich dadurch eröffnende Tätigkeitsfeld ist aus der heutigen Marktwirtschaft nicht mehr wegzudenken.

Jedes größere Unternehmen benötigt wenigstens einen Experten auf diesem Gebiet, doch auch kleinere Betriebe profitieren von seinem Know-how. Wer Lust hat, Wirtschaftsinformatik zu studieren, erfährt in diesem Ratgeber alle Fakten, von den Studienorten über die Inhalte des Studiengangs bis hin zu Zukunftsaussichten.

TOP Wirtschaftsinformatik Studiengänge


Wirtschaftsinformatik
Universität Duisburg-Essen

🎓 B. Sc.
⌛ 6 Semester
🏷 319,11 €/Semester


Wirtschaftsinformatik (Virtueller Weiterbildungsstudiengang)
Universität Duisburg-Essen

🎓 M. Sc.
⌛ 3 oder 4 Semester
🏷 ab 9.660 €


Wirtschaftsinformatik
Hochschule Stralsund

🎓 B. Sc.
⌛ 7 Semester
🏷 73 €/Semester


Wirtschaftsinformatik
Technische Universität Clausthal

🎓 M. Sc.
⌛ 4 Semester
🏷 190 €/Semester


Wirtschaftsinformatik
Wilhelm Büchner Hochschule

🎓 B. Sc.
⌛ 6 Semester
🏷 12.683 €


Wirtschaftsinformatik

IUBH

🎓 B. Sc.
⌛ 6 Semester
🏷 ab 12.873 €


Wirtschaftsinformatik und IT-Management
AKAD University

🎓 M. Sc.
⌛ 4 Semester
🏷 ab 13.248 €


Wirtschaftsinformatik

WINGS Hochschule Wismar

🎓 B. Sc.
⌛ 8 Semester
🏷 10.320 €


Wirtschafts- und Industrieinformatik
Hochschule Fresenius

🎓 B. Sc.
⌛ 6 Semester
🏷 ab 10.620 €


Wirtschaftsinformatik Online
Beuth Hochschule für Technik Berlin

🎓 B. Sc.
⌛ 6 Semester
🏷 118,59 €, zzgl. 78 €/Modul und Semester


Wirtschafts- und Industrieinformatik
FOM Hochschule für Oekonomie & Management

🎓 B. Sc.
⌛ 6 Semester
🏷 ab 10.620 €


Was macht ein Wirtschaftsinformatiker und wo arbeitet er?

Wirtschaftsinformatiker trifft man hauptsächlich an den Schreibtischen größerer Unternehmen an, wo in der Regel mehrere Wirtschaftsinformatiker in Teams zusammenarbeiten. Je größer die Firma, desto mehr Experten auf diesem Gebiet braucht es natürlich, um alle technologischen und wirtschaftsrelevanten Aufgaben zu bewältigen. Was genau heißt das? In den Bereich der Informatik fallen alle Aspekte an, die mit der Informationstechnik zu tun haben: angefangen bei E-Mail-Programmen über das Speichern von Daten auf Servern sowie die Verwaltung von Kundendaten bis hin zu der Anwendung von Projektmanagement-Tools. Auf der wirtschaftlichen Ebene beschäftigen sich die Angestellten mit der Koordination von Warenflüssen und deren logistischen Ablauf. Ferner managen sie Warenwirtschaftssysteme sowie die Kommunikation mit den Kunden über Customer-Relationship-Management(CRM)-Systeme. In der Regel beschäftigen sich Wirtschaftsinformatiker mit einem bestimmten Projekt, das sie von Beginn an begleiten. Für dieses entwickeln sie neue Systeme, integrieren diese dann im Unternehmen und garantieren deren laufenden Betrieb durch regelmäßige Wartungen. Daher überschneiden sich einige ihrer Fähigkeiten mit dem Management. Darüber hinaus fungieren sie als Ansprechpartner und bieten Hilfestellungen bei spontan auftretenden IT-Problemen innerhalb des Unternehmens.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass all diese Systeme einen ökonomischen oder sozialen Nutzen haben und der Strukturierung des Unternehmens oder der Kommunikation mit den Kunden dienen. Zu diesem Zwecke nutzen sie eine große Menge von Daten. Aufgabe der Wirtschaftsinformatiker ist es, diese zu überblicken, zu analysieren und zu steuern.

Wo kann ich Wirtschaftsinformatik studieren?

Welcher Studienort der Richtige ist, hängt in erster Linie vom gewünschten Format des Studiums ab (Vollzeit, Fernstudium, duales oder berufsbegleitendes Studium). Es folgt ein kleiner Überblick zu den verschiedenen Angeboten, wobei die Liste lediglich auszugsweise Beispiele nennen kann.

Ein Vollzeitstudium ist hier möglich:

  • Hochschule Fresenius Hamburg, München, Düsseldorf, Idstein, Berlin, Wiesbaden
  • SRH Hochschule Heidelberg
  • Universität Duisburg-Essen
  • DIPLOMA Hochschule Bad Sooden-Allendorf, Aalen, Baden-Baden, Berlin
  • Fachhochschule Münster
  • Hochschule Stralsund
  • Leuphana Universität Lüneburg
  • Rheinische Fachhochschule Köln
  • Technische Universität Clausthal

Den Fernstudiengang Wirtschaftsinformatik gibt es hier:

  • Wilhelm Büchner Hochschule
  • IUBH Internationale Hochschule
  • AKAD University
  • WINGS Hochschule Wismar
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
  • Hochschule Fresenius
  • Oncampus Lübeck, Wilhelmshaven, Wolfenbüttel, Hildesheim
  • EHV Fernstudium Hamburg, Frankfurt, Köln, Berlin, München

Den dualen Studiengang Wirtschaftsinformatik findet man im Angebot folgender Institutionen:

  • IUBH Internationale Hochschule in Berlin, Dortmund, Hamburg, Köln, München
  • NORDAKADEMIE Graduate School Elmshorn, Hamburg
  • PFH Campus Studium Göttingen, Stade, Berlin
  • Duale Hochschule Baden-Württemberg – Center for Advanced Studies Stuttgart, Heilbronn, Bad Mergentheim
  • Hochschule Stralsund
  • Duale Hochschule Schleswig-Holstein Kiel, Lübeck, Flensburg
  • Accadis Hochschule Bad Homburg
  • Rheinische Fachhochschule Köln

Berufsbegleitende Studiengänge werden hier angeboten:

  • FOM Hochschule für Oekonomie & Management/Hochschule für Berufstätige
  • IUBH Berufsbegleitendes Studium Düsseldorf, München, Dortmund, Berlin, Frankfurt
  • Heilbronner Institut für lebenslanges Lernen
  • SMT School for Management and Technology Berlin
  • Fachhochschule Münster

Welche Inhalte werden im Studium vermittelt?

Das Studium der Wirtschaftsinformatik kombiniert die Bereiche der Betriebswirtschaftslehre (BWL) und der Informatik. Er zählt somit als interdisziplinärer Studiengang.

Auf dem Stundenplan könnten im Bereich BWL unter anderem folgende Studieninhalte zu finden sein:

  • Grundlagen in BWL und VWL
  • Finanzen und Rechnungswesen sowie Kosten- und Leistungsrechnung
  • Marketing und Vertrieb
  • Personalmanagement beziehungsweise Human Resources
  • Unternehmensführung
  • Logistik
  • Produktion und Absatz
  • Recht
  • Statistik und Mathematik

Im Bereich Informatik beschäftigen sich die Studierenden zusätzlich mit folgenden Themen:

  • Grundlagen der Informatik
  • Betriebssysteme und betriebliche Anwendungssoftware
  • Web-Technologien
  • Programmierung
  • Systemadministration
  • Datenbankmanagement
  • IT-Sicherheit
  • IT-Recht
  • Informationsmanagement
  • E-Business und Mobile Computing

Jede Hochschule oder Universität organisiert ihre Studiengänge eigenständig, weshalb sich die Inhalte mitunter voneinander unterscheiden. Auf ihren Webseiten informieren die einzelnen Universitäten Interessierte über die exakten Inhalte des jeweiligen Studiengangs erläutern, welche Spezialisierungen im Verlauf des Studiums möglich sind. Ein Vergleich vorab lohnt sich, da einige Universitäten ihren Schwerpunkt eher auf den Informatik– und andere wiederum auf den Wirtschaftsbereich legen. In der Regel müssen sich die Studierenden auf mindestens ein Modul aus dem Bereich Projektmanagement einstellen und das Wirtschaftsenglisch kommt in diesem Studiengang ebenso nicht zu kurz, da es für den späteren Beruf essentiell ist.


Welche Voraussetzungen und Kenntnisse muss ich mitbringen?

In der Regel benötigen Studieninteressierte ein Abitur, um sich an einer Universität einschreiben zu können. Eine Zulassungsbeschränkung in Form eines Numerus clausus wird nicht an allen Universitäten erhoben. Stattdessen achten die Hochschulen auf die Abschlussnoten in bestimmten Fächern, zum Beispiel Englisch und Mathematik, und fordern teilweise von ihren Bewerbern ein mehrwöchiges Vorpraktikum, mit dem sie sich für den Studiengang qualifizieren. Mit einem Fachabitur ist ein Wirtschaftsinformatik-Studium genauso gestattet. Bewerber, die ohne Abitur studieren wollen, werden nur in Ausnahmefällen zugelassen, beispielsweise wenn sie einen Meisterbrief und mehrjährige Berufserfahrung in einem vergleichbaren beruflichen Umfeld vorweisen kann. Die genauen Voraussetzungen bestimmt jedes Bundesland selbst, sie können hier eingesehen werden.

Ferner gibt es weitere optionale Fähigkeiten, die den Einstieg ins Studium erleichtern. Wer in einem technischen Studium durchstarten und später in diesem Bereich arbeiten möchte, sollte selbstverständlich eine gewisse Grund Affinität für Technik mitbringen. Darunter fällt zum einen das Interesse für Software und deren Entwicklung sowie die Programmierung von Apps und Tools. Ferner erweisen sich grundlegende Mathematik- und Office-Kenntnisse als hilfreich. Andersherum ist es mitunter möglich, diesen Studiengang anzutreten, wenn man bisher keinerlei Erfahrung im Programmieren hat. Die Universitäten wissen, dass Anfänger dabei sind, und veranstalten extra für sie Vorkursen und Ergänzungsangeboten. Neue Programme werden den Studierenden eingehend erläutert, sodass sie sich selbstständig mit ihnen auseinandersetzen können. Wer auf diesem Gebiet also noch keine Erfahrung sammeln konnte, sollte sich nicht von dem technischen Niveau des Studiengangs abschrecken lassen. Ein offenes Gemüt und ehrliches Interesse an der Thematik reichen aus.


Kosten, Dauer und Abschluss des Studiums

Ein Studium erledigt sich nicht von selbst. In der Regel investieren die Studierenden viel Zeit und Geld in ihre Ausbildung mit dem Ziel, am Ende einen vorzeigbaren Abschluss in der Hand zu halten. Mittlerweile sind alle Studiengänge auf das Bachelor- und Mastersystem umgeschrieben. Dies bedeutet, dass Abiturienten in der Regel mit einem Bachelor Studium starten und anschließend die Möglichkeit haben, ein aufbauendes Masterstudium zu absolvieren. Darüber hinaus gibt es die Variante, ein duales Studium anzustreben, bei dem im Wechsel Praxiserfahrung im Unternehmen gesammelt wird und Präsenzveranstaltungen an der Universität besucht werden. Eine weitere Möglichkeit bieten Fernschulen, an denen Interessierte ein Fernstudium absolvieren und am Ende einen staatlich anerkannten Bachelor- oder Masterabschluss bekommen.

Je nachdem wo und in welchem Format studiert wird, unterscheiden sich die Kosten und die Dauer, die mit dem Studium verbunden sind. Das Erststudium an einer staatlichen Hochschule ist inzwischen gebührenfrei. Lediglich internationale und Langzeitstudierende müssen in einigen Bundesländer mit Zusatzkosten rechnen.

Für alle verpflichtend sind Semesterbeiträge, die bei Immatrikulation und Rückmeldung an die Hochschule fällig sind. Meist belaufen sie sich auf 200 bis 300 Euro. Damit wird unter anderem die Arbeit des Studentenwerks oder ein umfassendes Semesterticket für Bus und Bahn finanziert.

Kurse an privaten (Fern-)Hochschulen sind durchschnittlich etwas kostspieliger, bieten allerdings größtmögliche Flexibilität oder eine moderne Ausstattung der Unterrichtsräume. Wenn die Studierenden von zu Hause aus in ihrem eigenen Tempo lernen können, lassen sich Studium und Familie leichter miteinander vereinbaren, als es in einem typischen Präsenzstudium der Fall wäre. Dieses findet für gewöhnlich in Vollzeit statt. Viele Universitäten bieten allerdings an, das Studium unter gewissen Umständen in Teilzeit zu absolvieren, beispielsweise wenn sich die Studierenden zusätzlich um eigene Kinder kümmern und daher die Zeit für ein Vollzeitstudium nicht aufbringen können.

In der Regel dauert das Studium sechs Semester bis zum Erhalt des Abschlusses Bachelor of Science. Einige Hochschulen verlangen ein Praxis- oder Auslandssemester, das direkt in den Studienverlauf integriert ist. Wer darüber hinaus einen Masterabschluss erwerben möchte, muss weitere drei bis vier Semester investieren. Mitunter kann die Hochschule einen Auslandsaufenthalt voraussetzen oder ein Praxisprojekt fordern. Am Ende erhalten die Studierenden den Abschluss Master of Science.


Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Leider fällt Geld nicht vom Himmel und dennoch wird es von jedem gebraucht. Deswegen müssen sich alle Studierenden Gedanken darüber machen, wie sie ihr Studium finanzieren. Oftmals ist es die Familie, die das Studium ermöglicht und den Nachwuchs mit einer Finanzspritze unterstützt. Doch diese Möglichkeit haben nicht alle. Alternativ können Studierende BAföG in Anspruch nehmen, einen staatlichen Zuschuss, den sie nach den ersten Jahren im Berufsleben maximal zur Hälfte erstatten müssen. Darüber hinaus ist die Rückzahlung auf 10.000 Euro begrenzt. Wie hoch das BAföG ausfällt, ist abhängig vom eigenen Verdienst, dem Einkommen der Eltern und möglicher Ehepartner sowie von der Anzahl an Geschwistern, die sich noch in ihrer Ausbildung befinden. Aktuell liegt der Höchstsatz bei 861 Euro monatlich (Stand: März 2020). Ein Antrag auf BAföG ist relativ umfangreich und mühselig, lohnt sich aber langfristig.

Viele Studierende finanzieren ihre Ausbildung durch einen Nebenjob, den sie während des Studiums ausüben. Somit haben sie einen größeren finanziellen Spielraum und können erste Berufserfahrungen sammeln. Ob dies als Aushilfe, auf Minijob-Basis oder als studentische Hilfskraft geschieht, ist den Studierenden selbst überlassen.

Eine weitere Möglichkeit bieten Kredite. Einige Banken bieten Studienkredite mit einem sehr geringen Zinssatz an, von dem die Studierenden profitieren. Dies zahlt sich besonders aus, wenn aufgrund des Studienaufwands wenig Zeit für einen Nebenjob bleibt. Der Nachteil von Krediten ist jedoch, dass diese auf jeden Fall pünktlich und in voller Höhe zurückgezahlt werden müssen, um unschöne Folgekosten zu vermeiden. Die Bedingungen der Kreditangebote sollten in jeder Hinsicht gründlich verglichen und überprüft werden, bevor es zu einem Abschluss kommt.

Über ein Stipendium haben Studierende, die herausragende Leistungen auf ihrem Fachgebiet zeigen oder sich sozial engagieren, die Möglichkeit, ihr Budget aufzubessern. Dafür ist in der Regel eine Bewerbung notwendig. Wer den Zuschuss am Ende erhält, hängt von verschiedenen Faktoren ab, je nachdem um was für ein Stipendium es sich handelt. Um die eigenen Chancen reflektiert abschätzen zu können, lohnt sich ein detaillierter Vergleich.


Wie geht es nach dem Studium weiter?

Alle Prüfungen sind absolviert, das Zeugnis liegt vor und dem Start in den Berufsalltag steht nicht mehr im Weg? Wenn dies der Fall ist, startet nun der Bewerbungsprozess oder ist womöglich schon in vollem Gange. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage haben Wirtschaftsinformatiker rosige Aussichten, was ihre Karriere angeht. Eine Festanstellung finden sie in IT-Unternehmen, in der IT-Anwendungsberatung, dem Vertrieb, bei Banken und Versicherungen sowie bei Unternehmen aus der Industrie-, Handels- oder Kommunikationsbranche. Wer lieber sein eigener Chef sein möchte, macht sich selbstständig, beispielsweise als IT-Berater für (Groß-)Unternehmen oder für öffentliche Institutionen.

In den Stellenanzeigen für den technischen oder betriebswirtschaftlichen Bereich überwiegen die folgenden Berufsbezeichnungen:

  • Softwareentwickler
  • System- und Netzwerkadministratoren
  • Data-Warehouse-Spezialisten
  • Webdesigner
  • Controller

Wirtschaftlich orientiert sind die Berufsgruppen der

  • IT-Consultants/-Berater,
  • IT-Projektmanager und
  • Business-Intelligence-Analysts.

Was verdient ein Wirtschaftsinformatiker?

Bevor man einen Beruf ergreift, stellt sich natürlich die Frage, was letztendlich auf dem Konto landet. Schließlich soll sich die Berufswahl finanziell auszahlen. Eine pauschale Antwort darauf, was ein Wirtschaftsinformatiker nach dem Studium verdient, gibt es nicht. Viele Faktoren nehmen Einfluss auf das Gehalt, wodurch lediglich eine grobe Einschätzung möglich ist. In jedem Fall ist es vorteilhaft, wenn Studierende bereits während des Studiums Praxiserfahrung erwerben und diese im Bewerbungsgespräch anführen können. Ebenso nützlich ist Fachwissen in einer speziellen Nische, mit dem die Bewerber punkten können.

Als Richtwert können Absolventen mit einem Einstiegsgehalt zwischen 40.000 und 50.000 Euro brutto im Jahr rechnen. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt die Vergütung deutlich an. Gründe für dieses hohe Gehalt sind zum einen die große Nachfrage in der Wirtschaft und zum anderen die Tatsache, dass Wirtschaftsinformatiker durch ihren interdisziplinären Studiengang als Allrounder angesehen werden.

Dabei ist allerdings zu bedenken, dass die Gehälter von der Branche und der Größe des Unternehmens abhängig sind. Ein kleiner Betrieb hat meist nur ein geringeres Budget zur Verfügung, weshalb die Gehälter hier geringer ausfallen. Besonders einträglich sind die Gehaltsaussichten in der Pharma- und Automobilbranche. Weitere Faktoren sind die Verantwortung, die der Angestellte trägt, der Standort des Unternehmens sowie die bisherige Berufserfahrung. Ein hoher Lohn will verdient sein. Nur wer stets am Ball der Zeit bleibt, sich und seine Fähigkeiten regelmäßig weiterbildet, kann auf ein hohes und steigendes Gehalt hoffen.


Welche ähnlichen Studiengänge gibt es?

Es gibt viele Überschneidungen der Wirtschaftsinformatik zu anderen Studiengängen, die ähnlich gefragt sind und ebenso gute Berufsaussichten versprechen. Dazu zählen beispielsweise folgende Studienrichtungen:

  • Digital Business
  • Data Science
  • Digital-Business-Management
  • BWL – Handel – Controlling
  • Business-Information-Systems
  • Business-Administration & -IT
  • Informatik

Fazit zur Wirtschaftsinformatik

Für alle technikbegeisterten Abiturienten, die darüber hinaus Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen haben, ist ein Studium der Wirtschaftsinformatik genau das Richtige. Es verbindet die beiden Bereiche miteinander und präsentiert ihnen glänzende Karrierechancen. Aufgrund der hohen Nachfrage der Unternehmen gibt es mittlerweile viele verschiedene Formate, in denen dieses Studium absolviert werden kann – sei es vor Ort oder von zu Hause aus. Zu den Anbietern zählen nicht nur staatliche Universitäten und Hochschulen, sondern auch private Einrichtungen wie Fernuniversitäten. Die Kosten des Studiums sind mit denen anderer Studiengänge vergleichbar und es gibt neben dem BAföG weitere Finanzierungsarten.

Nach dem Bachelor- beziehungsweise Master Abschluss stehen den Absolventen deutschlandweit und global die Türen zu großen Unternehmen offen. Je mehr Praxiserfahrung sie vorweisen können, desto besser sind ihre Chancen, den Job und ein stattliches Gehalt zu ergattern. Mit steigender Berufserfahrung macht sich das gefragte Studium zunehmend bezahlt und ermöglicht rosige Perspektiven für die Zukunft. Wer dennoch nicht überzeugt ist, dem stehen viele alternative Studiengänge zur Auswahl, die sich in Teilbereichen mit der Wirtschaftsinformatik überschneiden.

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